Jonas Folger (7.): Das grosse Rätel wegen der Reifen

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Jonas Folger in Motegi

Jonas Folger in Motegi

Jonas Folger hielt am Freitag in Motegi/Japan in beiden Moto2-Trainings vorne mit. «Deshalb bin ich für das Qualifying zuversichtlich.»

Für Jonas Folger erlebte beim Auftakt der 15. WM-Runde in Japan eine Überraschung hinsichtlich der Reifenperformance.

Normalerweise sind Folger und die weiche Option des Hinterreifens der diesjährigen Dunlop-Generation ein unzertrennliches Duo und gleichzeitig ein Garant betreffend superstarker Rundenzeiten. Egal auf welcher Rennstrecke – wenn die Bedingungen passen. Doch am Freitag während der ersten Trainings beim Grand Prix of Japan bei schönem Wetter war der Kalex-Pilot aus dem AGR-Team plötzlich mit der härteren Mischung schneller.

Jonas Folger schaffte in Motegi/Japan im FP1 Platz 5 mit 1:52,190 min, im FP2 landete er mit einer Zeit von 1:51,771 min auf Rang 7.

«Im Grossen und Ganzen bin ich mit dem Start in das Wochenende zufrieden, obwohl wir im Moment wegen der Reifen ein wenig verwirrt sind», erzählte Jonas Folger. «Am Freitag-Vormittag haben wir zunächst die Arbeit mit der härteren Mischung begonnen. Und zwar, um unseren Test mit dieser Option fortzusetzen und damit endlich über längere Distanzen besser zurecht zu kommen. Danach haben wir einen weichen Reifen montiert, mit dem wir eine Steigerung hinsichtlich der Rundenzeiten erwarteten. Doch die Zeiten kamen nicht. Daher sind wir im Moment etwas verunsichert, zumal sich das am Nachmittag bestätigt hat. Wir begannen unsere Arbeit in umgekehrter Reihenfolge. Also zuerst mit der weichen Option, bevor wir nach ein paar Set-up-Anpassungen erneut den harten Reifen probierten. Aber auch dieses Mal hat der harte Reifen besser funktioniert. Also werden wir das restliche Wochenende wahrscheinlich mit dieser Option weiterarbeiten müssen, da sie offensichtlich die bessere Wahl für uns sein wird, zumindest hier in Motegi.»

«Darüber hinaus gibt es in den Bremszonen noch einige Schwachstellen zu beheben, weil das Bike auf der Bremse ziemlich unstabil ist. Es lässt sich einfach nicht richtig abbremsen. Zudem muss ich an mir selnst arbeiten, um einen besseren Rhythmus für das Layout des Twin Ring finden», meint Folger. «Sonst bin ich sehr zuversichtlich gestimmt, auch an diesem Wochenende unsere starke und konstante Performance der letzten Rennen wiederholen zu können. Ich war die meiste Zeit mit gebrauchten Reifen auf der Piste und habe meine schnellste Rundenzeit quasi im allerletzten Augenblick hingeknallt, und zwar mit einem Reifen, der nahezu eine Renndistanz drauf hatte. Das stimmt mich zuversichtlich für das morgige Qualifying.»

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