Sandro Cortese: Dasselbe Ziel wie Jonas Folger

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Sandro Cortese auf der 2016er-Kalex und Alex Rins mit seiner 600-ccm-Honda

Sandro Cortese auf der 2016er-Kalex und Alex Rins mit seiner 600-ccm-Honda

Auch Sandro Cortese wird am ersten Testtag in Valencia nicht mehr in Helm und Leder schlüpfen, nachdem ein Regenschauer über dem Circuit Ricardo Tormo niederging.

In Valencia absolviert das Team Dynavolt Intact GP, das 2016 mit Jonas Folger und Sandro Cortese erstmals zwei Piloten in der Moto2-Klasse an den Start bringt, den ersten Test in diesem Jahr. Am ersten Tag konnte Cortese 47 Runden drehen bevor Regen einsetzte.

«Gott sei Dank hatten wir überhaupt so viel Zeit auf trockener Strecke. Es ging eigentlich gut, denn wir sind trotz des Regens 47 Runden gefahren. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, obwohl ich sehr lange nicht mehr auf dem Motorrad saß. Daher passt alles soweit. Ich konnte sturzfrei und mit einem guten Gefühl in das neue Jahr starten», stellte der Berkheimer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest.

Am Freitag setzen die Moto3- und Moto2-Piloten ihre Testarbeit fort. «Wir haben noch einen Tag. So viele Aussagen kann man noch nicht machen, weil es sehr windig war. Das war schade, denn die Temperaturen waren gut, es war warm. Doch wir konnten ein bisschen fahren und auf dem Motorrad wieder locker werden.»

Corteses Teamkollege Jonas Folger rückte am Donnerstag mit zahlreichen unterschiedlichen Set-up-Varianten aus. «Das war bei mir nicht so, ich fuhr einfach meine Runden. Dann haben wir uns eher auf die Front konzentriert, das war es auch schon. Es ist schwierig, nach so vielen Wochen zu sagen, dass alles bereits passt. Im ersten Moment ist alles schlecht, weil man es nicht mehr gewohnt ist», lachte der Kalex-Pilot. «Nach zehn oder zwanzig Runden lief es dann besser, wir konnten ein paar Dinge aussortieren. Man passt sich natürlich jedes Jahr den Gegebenheiten an und verändert auch seinen Fahrstil. Wir sind auf einem guten Weg.»

2015 hattest du Höhen und Tiefen. Hast du etwas an deiner Vorbereitung verändert? «Nein, ich denke nicht, dass es etwas mit der Vorbereitung zu tun hatte. Wir müssen mehr Konstanz finden, was ja bekannt ist. Daran werden wir jetzt hart arbeiten. Was man da machen kann? Fahren, fahren, fahren und schauen, dass man auf einem hohen Niveau bleibt.»

Dann hast du in der Hinsicht auf die Konstanz dasselbe Ziel wie Jonas? «Ja, genau», lachte Cortese. «Um ehrlich zu sein, hat am ersten Tag noch jeder sein eigenes Ding gemacht, denn wir müssen beide erst ein Grund-Set-up finden und wieder in Schwung kommen. Ich glaube ohnehin nicht, dass wir so viel zusammen analysieren können, das macht nach 20 Runden noch keinen Sinn. Erst muss ich wieder locker werden, die Bremspunkte müssen passen. Da brauchen wir noch ein oder zwei Tests, bis man wieder auf einem hohen Level ist.»

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