Philipp Öttl (5.): «Es wird ein sehr enges Rennen»

Von Sharleena Wirsing
Moto3
KTM-Pilot Philipp Öttl auf dem TT Circuit Assen

KTM-Pilot Philipp Öttl auf dem TT Circuit Assen

Mit Platz 4 im zweiten freien Training und dem fünften Rang der kombinierten Zeitenliste war Philipp Öttl am Freitag in Assen sehr zufrieden. Doch er weiß: «Das Qualifying ist entscheidend.»

Philipp Öttl steht nach dem ersten Trainingstag auf dem TT Circuit Assen auf dem fünften Rang der kombinierten Zeitenliste beider Trainingssessions. Der deutsche Moto3-Pilot aus dem Team Südmetall Schedl GP Racing büßte im FP2 als Vierter nur 0,179 sec auf die Bestzeit ein.

«Der Speed ist am Freitag eigentlich immer da, aber die Rennen waren zuletzt das Problem. Ich sage es mal so: Das Wochenende entscheidet sich am Samstag durch das Qualfying. Ich habe seit Jerez etwas verändert. Ich dachte, das Problem lässt sich einfach lösen, aber so war es nicht. Was das ist, kann ich dir am Sonntag verraten, wenn es funktioniert hat. Denn wenn es hier nicht klappt, muss ich mir wieder etwas Neues einfallen lassen. Vor uns liegen nun aber noch zwölf Rennen, wir tun alles dafür, wieder in die Form zu kommen, die wir hatten. Wir haben schon bewiesen, was möglich ist», sagt Öttl.

«Am Freitag lief es gut, wir haben viel am Motorrad ausprobiert. Ich kam viermal statt dreimal an die Box, damit wir viel austesten konnten. Auch ich habe für mich einiges ausprobiert. Es läuft gut», berichtete Öttl.

Für das Qualfiying hat sich der Bayer bereits einen Plan zurechtgelegt, denn diese Zeitenjagd war bisher seine Schwäche. «In den ersten zwei Runs will ich mein Ding durchziehen, damit ich meinen Rhythmus finde. Im letzten Run schaue ich dann nach Windschatten. Ich will aber nicht permanent auf den Windschatten achten. Auf dieser Strecke ist der Windschatten auf der Gegengerade wichtig. Es kommt aber auch darauf an, wie der Wind steht. Assen ist eine sehr schmale und extrem schnelle Strecke. Wenn du auf einer Piste schnell bist, dann gefällt sie dir immer. So ist es bei mir im Moment.»

Was für eine Art von Rennen ist am Sonntag zu erwarten? «Ein sehr enges. Ich rechne mit zehn bis 15 Fahrern in der Führungsgruppe. Ich hoffe, dass ich führe und die Anzahl der Verfolger so reduzieren kann, aber das wird ganz sicher nicht einfach. An meiner KTM müssen wir noch Kleinigkeiten verbessern. Am Samstagmorgen werde ich noch eine Renndistanz fahren. Dann sehen wir weiter», erklärte Öttl.

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