John McPhee (Honda): «Will wieder um Siege fighten»

Von Waldemar Da Rin
Moto3

Seit Brünn 2016 hat John McPhee (24) keinen Grand Prix mehr gewonnen. Nach dem Transfer ins Petronas-Honda-Team will er wieder auf sein bestes Niveau zurückkehren.

Der Schotte John McPhee zählt mit seinen 24 Jahren zu den Haudegen in der Moto3-Klasse, er hat schon 113 WM-Rennen in der 250-ccm-Viertakt-Klasse absolviert, dazu vier in der 125-ccm-Zweitakt-Weltmeisterschaft, in Brünn 2018 hat er auf der Peugeot des PrüstelGP-Teams seinen bisher einzigen GP-Sieg errungen. Sechs Podestplätze hat er insgesamt erzielt, immerhin zwei davon in der Saison 2018 im CIP-Green-Power-Team von Alain Bronec – Platz 3 in Sachsen und in Valencia.

Nach dem zwölften WM-Rang mit total 78 Punkten kehrt McPhee nach seiner bisher einzigen KTM-Saison zu Honda zurück. Er hat beim Petronas-Sprinta-Team unterschrieben und absolviert jetzt in Jerez seinen ersten Test bei diesem Rennstall, der von Johan Stigefelt gemanagt wird.

Wie fühlte sich die Rückkehr auf die Honda NSF250RW an, die John 2017 im British Talent Team fuhr und die er vor den zwei Peugeot-Jahren auch im Racing Team Germany bewegt hat?

«Der gestrige Tag war sehr vielversprechend», sagte McPhee im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Wir müssen uns erst als Team neu kennenlernen, das war ein erstes Abtasten. Ich sehe in der Box eine Menge neuer Menschen, mit denen ich noch nie zusammengearbeitet habe. ich kannte sie bisher nur vom Sehen. Aber ich bin wirklich happy. Neue Leute, neues Motorrad, aber das erste Gefühl und der erste Eindruck sind sehr positiv. Ich fühle mich auf dem Bike recht komfortabel. Wir haben uns am ersten Tag nicht um das Set-up gekümmert, sondern nur viele, viele Runden gedreht. Ich habe meine ideale Sitzposition gesucht und mich wieder an die Honda gewöhnt. Am Ende des Tages haben wir einen frischen Reifensatz montiert und einen guten Rhythmus gefunden. Die Pace war in Ordnung, aber wir sind nicht wirklich auf Zeitenjagd gegangen.»

«Am ersten Tag hatte Vorrang, ein gutes Arbeitsverhältnis mit dem Team zu finden und die Honda wieder kennenzulernen. Es läuft bisher alles gut. Ich muss sagen, ich bin jetzt in einem der besten Teams im Paddock. Sie sind alle sehr freundlich und zuvorkommend, die Arbeitsmoral ist ausgezeichnet», freut sich der beliebte, freundliche Schotte.

Regenspezialist John McPhee hat klare Ziele. «Das Team hat mich kontaktiert, sie wollten mich haben. Sie trauen mir einiges zu. Mein letzter Sieg war 2016. Dorthin müssen wir wieder zurück, auf dieses Niveau. Ich muss auch wieder konstanter werden. Ja, das ist der Plan.»

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