Von 2017 bis 2019 sammelte jeweils Honda die meisten Siege in der Moto3-Klasse, 2020 hatte wieder KTM die Nase vorne. Dazu gewann erstmals auch Husqvarna in der Motorrad-WM.
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Erstmals gab es 2020 einen Sieg für Husqvarna in der Motorrad-WM: Romano Fenati (Max Racing Team) triumphierte beim Emilia Romagna-GP in Misano und steht seither auch allein an der Spitze der erfolgreichsten Moto3-Piloten.
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Zur Erinnerung: In den drei Jahren zuvor hatten sich einzig Honda und KTM die Siege in der kleinsten Klasse der Motorrad-WM aufgeteilt, jeweils mit dem besseren Ende für den japanischen Hersteller. 2016 hatten dagegen noch erstmals vier unterschiedlichen Marken gewonnen. 2017 dominierte Honda – die Japaner holten 17 von 18 Siegen und 48 von 54 Podestplätzen. 2018 war das Feld ausgeglichener, KTM kämpfte (mit Marco Bezzecchi) wie 2016 um den Titel, die Österreicher siegten bei sieben von 18 Rennen. 2019 ging das Duell wieder eindeutig an Honda (14:5 Siegen).
2020 dreht sich das Blatt: Albert Arenas (Aspar Team) holte auf der KTM RC4 den insgesamt vierten Moto3-Titel für den österreichischen Hersteller. Acht der Corona-bedingt nur 15 Grand Prix gingen an KTM – dreimal siegte Arenas, jeweils zweimal Raul Fernandez und Celestino Vietti sowie einmal Darryn Binder. Arenas Auftaktsieg in Katar war zudem der 100. GP-Sieg für KTM über alle Klassen.
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In der seit 2012 durchgeführten Moto3-Weltmeisterschaft mit den rund 58 PS starken 250-ccm-Einzylinder-Viertakt-Maschinen hat KTM die Marken-WM 2012, 2013, 2014 und 2016 gewonnen. Honda triumphierte in der Konstrukteurs-Wertung 2015, 2017, 2018, 2019 und 2020.
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In der Fahrer-WM siegte KTM 2012 mit Sandro Cortese und 2013 mit Maverick Viñales, danach sicherte sich Honda zwei Fahrer-WM-Titel mit Alex Márquez und Danny Kent, ehe Brad Binder 2016 den dritten Fahrer-Titel für KTM eroberte. 2017 bis 2019 triumphierten wieder Joan Mir, Jorge Martin und Lorenzo Della Porta auf Honda.
Während 2012 und 2013 noch 17 WM-Rennen in der kleinsten Klasse stattfanden, waren es daraufhin bis 2018 deren 18. 2019 folgten sogar 19, im vergangenen Jahr standen erstmals 20 im Kalender. Der Corona-bedingte Notfallplan sah dann allerdings nur 15 Moto3-Rennen vor. KTM kassierte 2013 mit 425 Punkten die meisten Marken-WM-Punkte, 2012 waren es 346. Honda sorgte 2017 mit 445 Punkten für einen Rekord, der auch 2019 (439) nicht erreicht wurde. Im Jahr 2014 ging die Marken-WM mit je 384 Punkten punktegleich aus, doch KTM hatte zehn Siege, Honda nur acht.
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Einmalig war die Siegesserie von KTM in der Saison 2013, als alle 17 WM-Läufe gewonnen und in der WM mit Viñales, Rins, Luis Salom und Alex Márquez die ersten vier Plätze beschlagnahmt wurden. Eindrucksvoll auch die Siegesserie von KTM nach dem Aragón-GP von 2012 (dort siegte Salom auf Kalex-KTM) bis zum Barcelona-GP 2014, wo Alex Márquez für den ersten Moto3-Sieg von Honda mit der neuen NSF 250RW sorgte: In dieser Phase gelangen KTM-Werkspiloten 27 Siege hintereinander, ein bis dahin einmaliger Rekord in der GP-Geschichte, die 1949 begann. Kein anderes Werk hatte bis dahin in irgendeiner Klasse so viele Siege hintereinander eingeheimst. (Inzwischen wurde dieser Rekord von Kalex in der Moto2 ausgelöscht). Cortese heimste 2012 beim Titelgewinn 325 Punkte (Salom als Vize 214) ein, Viñales holte 2013 immerhin 323 Punkte (Rins als WM-Zweiter 311), 2014 wurde Alex Márquez mit 278 Punkten Weltmeister, Miller brachte es auf 276 Punkte. Und 2015 verlor Miguel Oliveira (KTM) mit 254 zu 260 Punkten gegen Kent. Übrigens: Red Bull-KTM-Werkspilot Oliveira eroberte 2015 bei den letzten sechs Rennen 140 von 150 möglichen Punkten, Weltmeister Kent auf der Leopard-Honda nur 36.
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2016 sicherte sich Red Bull-KTM-Ajo-Pilot Brad Binder mit 319 Punkten den Titel. 2017 aber wurde die Überlegenheit von Honda drückend: Nur fünfmal durfte ein KTM-Fahrer in jenem Jahr aufs Podest steigen: Andrea Migno aus dem SKY VR46-Team als Sieger in Mugello, Juanfran Guevara bei derselben Gelegenheit als Dritter, Marcos Ramirez nach Platz 3 auf dem Sachsenring, dann Öttl als Zweiter in Spielberg und Ramirez als Zweiter in Valencia. In Motegi kassierte Bezzecchi als Dritter den einzigen Mahindra-Podestplatz in der Saison 2017. Übrigens: Mahindra und Peugeot haben sich nach der Saison 2017 wegen Erfolglosigkeit aus der WM zurückgezogen. TM Racing war 2018 und 2019 nur beim Heim-GP in Italien dabei. 2021 steigt die KTM-Gruppe auch mit der Marke GASGAS in die Moto3-WM an. Die Moto3-GP-Sieger 2012
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Maverick Vinales, FTR-Honda (5) Sandro Cortese, KTM (5) Luis Salom, Kalex-KTM (2) Danny Kent, KTM (2) Louis Rossi, FTR-Honda (1) Jonas Folger, Kalex-KTM (1) Romano Fenati, FTR-Honda (1) Siege Marken-WM 2012 FTR-Honda (7) KTM (7) Kalex-KTM (3) Die Moto3-GP-Sieger 2013
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Luis Salom, KTM (7) Alex Rins, KTM (6) Maverick Vinales, KTM (3) Alex Márquez, KTM (1) Siege Marken-WM 2013 KTM (17) Die Moto3-GP-Sieger 2014
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Jack Miller, KTM (6) Romano Fenati, KTM (4) Alex Márquez, Honda (3) Efren Vazquez, Honda (2) Alex Rins, Honda (2) Alexis Masbou, Honda (1) Siege Marken-WM 2014 KTM (10) Honda (8) Die Moto3-GP-Sieger 2015
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Danny Kent, Honda (6) Miguel Oliveira, KTM (6) Niccolò Antonelli, Honda (2) Enea Bastianini, Honda (1) Romano Fenati, KTM (1) Alexis Masbou, Honda (1) Livio Loi, Honda (1) Siege Marken-WM 2015 Honda (11) KTM (7) Die Moto3-GP-Sieger 2016
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