Kiefer Racing: Abschied von Finsterbusch und Alt

Von Otto Zuber
Moto3
Florian Alt und Toni Finsterbusch (hi.): Abschied vom Kiefer-Team

Florian Alt und Toni Finsterbusch (hi.): Abschied vom Kiefer-Team

Es bleibt nur noch das letzte Moto3-Rennen der Saison in Valencia, um im Kiefer-Team die Schmach eines punktelosen Jahres abzuwenden.

An diesem Wochenende geht für das Team Kiefer Racing in Valencia eine verkorkste Moto3-Saison zu Ende. Als einziges Team in der 250-ccm-Viertakt-Klasse konnte die Mannschaft noch keinen WM-Punkt ergattern, nun haben Toni Finsterbusch und Florian Alt in Spanien die letzte Gelegenheit dazu. Dies gleich im doppelten Sinne: Denn beide Fahrer geben ihre Abschiedsvorstellung bei Kiefer, 2014 wird die WM mit Luca Grünwald und Gabriel Ramos bestritten.

Finsterbusch hat auf der Strecke Ricardo Tormo aber Vorbehalte: «Valencia ist nicht so leicht, hier war ich nie so richtig gut. Ich mag es eigentlich dort zu fahren, aber komischerweise war ich in Valencia nie richtig schnell. Nach dieser Saison möchte ich natürlich alles geben um wenigstens beim letzten Rennen die lang ersehnten Punkte zu holen. Wenn es hier zwar auch sicher extra schwer werden wird, denn beim letzten Rennen möchte jeder noch mal alles rausholen was geht.»

Alt gibt nach seinem Armbruch von Sepang beim Saisonfinale sein Comeback. «Mein Arm wurde von meinem Arzt untersucht und für gut befunden. Erst diese Woche bin ich mit meiner eigenen KTM auf der Strasse gefahren und es ging hervorragend. Klar wird es auf der Moto3 eine andere Belastung sein, aber ich werde es probieren und denke, es wird kein Problem geben», hofft der Rookie auf ein körperlich problemloses Wochenende. «In Valencia bin ich außer einem ganz kurzen Test vor einigen Jahren lediglich einen halben Tag gefahren. Als wir im Frühjahr hier zum Testen waren, war ich krank und daher ist die Strecke quasi komplett neu für mich», erinnert sich der Red-Bull-Rookies-Cupsieger von 2012 an den Winter zurück.

Das Pech, das den viertakt-unerfahrenen Alt damals beim Test mit der Krankheit ereilte, wurde er 2013 nie richtig los, auch in Le Mans brach er sich einen Knochen und musste den Barcelona-GP auslassen. Dazu fehlte manchmal auch das Wettkampfglück, während sein letztjähriger Rookies-Rivale Philipp Öttl schon 27 WM-Punkte in dieser Saison einheimste.

Alt ist mittlerweile 1,85 m gross, eine Fortsetzung der Moto3-Karriere war nicht möglich, für 2014 gibt es noch keine Lösung. «Generell gefällt mir die Strecke in Valencia nicht schlecht. Sie ist sehr anspruchsvoll und mit dem neuen Belag wird sie bestimmt auch leichter zu fahren sein. Ein genaues Ziel habe ich mir nicht gesetzt. Ich werde jedenfalls alles geben um ein gutes Ergebnis zu erreichen, damit ich die Saison mit einem guten Gefühl abschließen kann.»

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