Valentino Rossi: «Wette, dass Quartararo Titel holt»

Von Ernest Marson
Moto3
Der erst 15-jährige Fabio Quartararo lehrte seine Gegner beim Moto3- und Moto2-Test in Jerez das Fürchten. Der Rookie glänzte mit Rekordzeiten – auch Valentino Rossi ist beeindruckt.

Sogar der neunfache Weltmeister Valentino Rossi räumt Rookie Fabio Quartararo ernsthafte Chancen auf den Moto3-Titelgewinn 2015 ein. Der Yamaha-Star gab zu, dass ihn der Franzose mit seinen Bestzeiten bei den Vorsaison-Tests in Valencia und Jerez überraschte.

Der zweifache Spanische Moto3-Meister Quartararo, der 2015 für das Team Estrella Galicia 0,0 eine Honda pilotiert, wird von vielen bereits als neuer Star der Weltmeisterschaft und als potenzieller Nachfolger von Marc Márquez gesehen. Die brillanten Leistungen in der Vorsaison unterstützen dies.

Die MotoGP-Bosse schufen sogar eine Ausnahmeregelung beim Mindestalter, damit Quartararo mit nur 15 Jahren schon am ersten Grand Prix in Katar teilnehmen kann. Sonst hätte er die Rennen in Katar und Austin verpasst und seine WM-Karriere erst am 19. April in Argentinien begonnen. Die Ausnahme gilt für den Sieger der Spanischen Moto3-Meisterschaft. Quartararo hat diesen Titel bereits zweimal gewonnen.

Quartararo könnte 2015 auch Rossis KTM-Fahrer Romano Fenati und Andrea Migno in Bedrängnis bringen. Auf die Frage, was er von Quartararo erwartet, erklärte Rossi gegenüber SPEEDWEEK.com: «Mit den Fahrern meiner Akademie wetten wir am Anfang jeder Saison. Ich habe Quartararo schon im letzten Jahr als Weltmeister 2015 festgelegt. Doch ich dachte nicht, dass er schon die ersten beiden Tests dominiert. Ich bin wirklich beeindruckt. Vielleicht ist er der neue Marc Márquez und Márquez muss sich schon jetzt Sorgen machen.»

Zudem erklärte Rossi, dass er Druck auf KTM ausübt, damit sie die Leistung der 2015er-Maschine verbessern. Der österreichische Hersteller verlor den Fahrertitel 2014 um nur zwei Punkte, als Jack Miller nach einem dramatischen Finale seinem Gegner Alex Márquez auf Honda unterlag.

Rossis VR46-Piloten Fenati und Migno sind auch 2015 mit KTM-Maschinen unterwegs. «Wir machen uns Sorgen, denn es sieht so aus, als sei Honda momentan besser als KTM. Wir versuchen, etwas Druck bei KTM zu machen, damit sie die Maschine verbessern.»

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