Jorge Navarro: Trotz Schmerzen Platz 3 in Le Mans

Von Sharleena Wirsing
Moto3
Honda-Pilot Jorge Navarro

Honda-Pilot Jorge Navarro

Jorge Navarro ist einer der aufgehenden Sterne der Moto3-Klasse, doch er wartet noch immer auf seinen ersten Moto3-Sieg. In Le Mans musste er angeschlagen in das Rennen gehen.

Jorge Navarro zeigte sein großes Talent bereits 2014 in der Moto3-Klasse der Spanischen Meisterschaft (CEV), die mittlerweile zur Junioren-WM erhoben wurde, als er gegen Fabio Quartararo um den Titel kämpfte. Zusammen traten sie im Team Estrella Galicia 0,0 von Emilio Alzamora 2015 dann in der Moto3-Weltmeisterschaft an.

Während Quartararo in seiner Rookie-Saison früh mit seinem ersten Podestplatz in Austin glänzte, war Navarro jedoch beständiger und blieb im Gegensatz zum Franzosen von langen Verletzungspausen verschont. Der Spanier erreichte, nach einem vierten Platz in Assen, beim Grand Prix in Aragón zum ersten Mal das Podest und wurde Zweiter. In den letzten fünf Saisonrennen 2015 stand der 20-Jährige vier Mal auf dem Podest und belegte an Ende WM-Rang 7 hinter Brad Binder.

In die Saison 2016 startete Navarro ebenfalls vielversprechend. In Katar sammelte er zwar nur neun Punkte, aber in Argentinien und Austin sicherte er sich jeweils den zweiten Platz. In Jerez erreichte er Platz 4, in Le Mans musste er sich den KTM-Piloten Brad Binder und Romano Fenati geschlagen geben, doch er konnte die harten Angriffe seines Teamkollegen Aron Canet abwehren und Platz 3 sichern. Durch einen Sturz beim Barcelona-Test vor dem Frankreich-GP hatte sich Navarro an der Schulter verletzt. «Es war ein positiver Grand Prix, denn nach meinem Teststurz in Barcelona war ich nicht zu hundert Prozent fit, noch dazu auf dieser Strecke, die schon im letzten Jahr schwierig für uns war», erklärte der 20-Jährige aus La Pobla de Vallbona.

«Wir machten einen großartigen Job ab dem ersten Training. Mein Start war gut, daher konnte ich in der Führungsgruppe mithalten. Als ich sah, dass sich die Lage stabilisiert hatte, entschied ich mich, Energie zu sparen, denn meine Schulter machte mir bereits Probleme – vor allem in den Bremszonen. Ich wollte mindestens fünf Runden warten, bevor ich wieder angreife. Im Vergleich zu Binder und Fenati verlor ich bei der Beschleunigung. Ich versuchte, so nah wie möglich dran zu bleiben, doch ich kam nicht in die Position, um sie überholen zu können. Das Resultat war nicht das beste für die Weltmeisterschaft, aber es sind 16 Punkte und es werden noch bessere Rennen kommen», weiß der WM-Zweite, der nun 24 Punkte hinter Brad Binder liegt.

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