Wohlen: Endlich wieder ein WM-Lauf

Von Oliver Feldtweg
Motocross
Ex-Weltmeister Christoph Hüsser und OK-Präsident Ueli Hilfiker

Ex-Weltmeister Christoph Hüsser und OK-Präsident Ueli Hilfiker

Die Motocross-Seitenwangen-WM in Wohlen soll zur grössten Schweizer MX-Veranstaltung 2009 werden. Wir sprachen mit den Drahtziehern.

Das Motocross Wohlen hat wieder Weltmeisterschafts-Status. Am 2. und 3. Mai gastieren die weltbesten Seitenwagen-Cracks – 13 Jahre nach dem letzten WM-Lauf – auf der geschichtsträchtigen Strecke beim Schloss Hilfikon. Zusammen mit der Swiss Masters Motocross-Serie ist Wohlen 2009 die grösste Crossveranstaltung in der Schweiz. Dass Wohlen wieder einen WM-Lauf durchführen kann, ist vor allem Christoph Hüsser als Hauptsponsor und Ueli Hilfiker als OK-Präsident zu verdanken. Ein Duo mit Benzin im Blut! Früher waren sie Kämpfer auf der Strecke heute sind sie es daneben.

Während 22 Jahren bestritt Christoph Hüsser WM-Rennen. 12 Jahre als Solo-Pilot und 10 Jahre in der Kategorie Seitenwagen. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Andreas holte sich der Aargauer in den Jahren 1988 und 1989 auf einem KTM-VMC-Gespann den Weltmeistertitel. «Pro Jahr hatten wir rund 70 Starts in Schweden, Finnland, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien, Portugal und der Schweiz», erinnert sich Hüsser an das Mammutprogramm von damals. Dabei war natürlich das Heimrennen in Wohlen, welches er rund 20-mal bestritt, immer etwas Spezielles für den Waltenschwiler. Von über 10.000 Zuschauern angefeuert zu werden, war für die Zwillingsbrüder immer ein unbeschreibliches Gefühl. «Wenn das Wetter gut ist, werden auch in diesem Jahr 15.000 Zuschauer kommen», ist Hüsser überzeugt.

Die zweite treibende Kraft ist Ueli Hilfiker. Von 1987 bis 1995 war er immer wieder für Spitzenplätze in der Kategorie Inter 125 innerhalb der Schweizer Meisterschaft gut. Auch international stellte er sein Können bei Europameisterschaftsläufen unter Beweis. Seit 7 Jahren ist der Boswiler OK-Präsident des Motocross Wohlen. Erklärtes Ziel für ihn war immer, unter seiner Führung einen WM-Lauf auszurichten. Dass es nun zum 60-jährigen Jubiläum klappt, macht ihn stolz: «Es ist eine Ehre, dass wir einen solchen Anlass organisieren und durchführen dürfen.»

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