Mike di Meglio: Keine Kritik trotz kurzem Einsatz

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Mike di Meglio wird von Aprilia nicht öffentlich kritisiert

Mike di Meglio wird von Aprilia nicht öffentlich kritisiert

Als Testfahrer des Aprilia Racing Team Gresini war Mike di Meglio nur kurz gefragt, bald testeten die Stammpiloten selbst. Trotzdem verzichtet Aprilia-Renndirektor Romano Albesiano darauf, ihn öffentlich zu kritisieren.

Das Aprilia Racing Team Gresini mühte sich in der vergangenen Saison mit Mike di Meglio als Testfahrer für Álvaro Bautista und Stefan Bradl ab, aber die Tätigkeit des Franzosen, der 2008 Weltmeister in der Klasse bis 125 ccm war, stellte sich bald als nicht gerade zielführend heraus.


Deshalb wurden die Tests bald in erster Linie mit den Stammpiloten durchgeführt. Sogar für einen Windkanal-Test in Perugia wurde Stefan Bradl aufgeboten...

Und für 2017 wurde Eugene Laverty als Testfahrer engagiert, der 2016 mit der Pull & Bear-Ducati des Aspar-Teams einen vierten, einen sechsten und einen siebten MotoGP-Rang erkämpft hat.

Laverty bestreitet die Superbike-WM 2017 für Milwaukee-Aprilia und wird in seiner Freizeit immer wieder die MotoGP-Aprilia testen.

Stefan Bradl hat das Angebot, für Gresini Racing statt Sam Lowes die Moto2-WM zu bestreiten und nebenbei MotoGP-Testfahrer zu werden, abgelehnt. «Es interessiert mich nicht, das Motorrad für Aleix Espargaró und Sam Lowes zu entwickelt, ausserdem fahre ich lieber die Superbike-WM für Honda als noch einmal die Moto2. Mein Fahrstil hat sich in fünf Jahren zu stark an die 1000-ccm-Maschinen angepasst.»

Aprilia-Renndirektor Romano Albesiano will trotzdem öffentlich keine Kritik an Mike di Meglio üben. «Mike di Meglio hat fleißig gearbeitet, aber es war nicht einfach für ihn, auch wegen des Wechsel zu den Michelin-Reifen. Aber wir haben 2016 bei Aprilia Fortschritte gemacht, daran hat auch Mike einen gewissen Anteil.»

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