Auch wenn Jonas Folger erbitterten Widerstand leistete, sicherte sich am Ende Marc Marquez den Sieg im MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring. Es war sein achter Sieg in Folge.
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Zuerst die Pole-Position, dann der Sieg – für Repsol Honda Star Marc Marquez schien der Sachsenring-GP ganz nach Plan verlaufen zu sein. Doch im Rennen über 30 Runden bekam es das spanische Ausnahmetalent mit einem neuen Gegner zu tun, der ihm bis zum Ende alles abverlangte: Tech-3-Yamaha-Ass Jonas Folger, über den Marquez später sehr respektvoll sprach.
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"Mehr oder weniger hatte ich alles unter Kontrolle", sagte Marquez über seinen achten Sachsenring-Sieg. "Ich hatte die richtigen Reifen gewählt und mein Start war gut. Ich hatte mit den üblichen Gegnern gerechnet, aber dann war Jonas eine Überraschung für mich, als er zwischen mir und den anderen lag." Marquez rechnete nur mit einem kurzen Strohfeuer des Deutschen. "Erst mit den Runden begann ich darüber nachzudenken, wie er das machte und so dicht hinter mir war", gab der dreifache MotoGP-Weltmeister zu. "Ich pushte dann immer mehr, aber er blieb immer an mir dran. Da habe ich kapiert, dass ich es wohl bis zum Finale mit ihm zu tun haben würde."
Marquez wollte keinen Showdown in der letzten Runde riskieren. "Ich habe in jeder Runde alles gegeben, denn ich wollte auf keinen Fall mit einem Typen aus Deutschland im Schlepptau hier auf dem Sachsenring in die letzte Runde gehen – das wäre keine gute Idee", lachte 24-Jährige. "Also habe ich weiter Gas gegeben und glücklicherweise gewonnen. Jonas hat sich die Trophäe für die schnellste Rennrunde redlich verdient."
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"Ganz ehrlich, das Rennen war sehr schwierig. Mein Ziel waren 25 Punkte für den Sieg mitzunehmen. Noch vor drei Rennen lag ich weit hinter der WM-Spitze, jetzt führe ich um fünf Punkte die Serie an", ergänzte Marquez. "Das ist zwar nicht viel, aber besser um fünf Punkte vorne, als fünf Punkte zurück."
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