Márquez & Dovizioso: Zarco ist ein Segen für sie

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Johann Zarco besiegte in Österreich beide Yamaha-Werkspiloten

Johann Zarco besiegte in Österreich beide Yamaha-Werkspiloten

MotoGP-Rookie Johann Zarco entwickelt sich zu einem entscheidenden Faktor im MotoGP-Titelkampf 2017. Der Franzose lässt immer wieder die Yamaha-Werksfahrer hinter sich – zur Freude der Gegner.

Tech3-Yamaha-Pilot Johann Zarco nimmt seinen Yamaha-Kollegen Maverick Viñales und Valentino Rossi immer wieder wichtige Punkte im Titelkampf. Auch Jonas Folger landete bereits vor ihnen. Viñales liegt nach elf Rennen 24 Punkte hinter WM-Leader Márquez, Rossi fehlen 33 Zähler.

Marc Márquez begrüßt diese Entwicklung: «Er soll genau so weitermachen. Was soll ich sonst dazu sagen», lachte der Repsol-Honda-Pilot. «Solange er hinter mir und vor den Yamaha-Werksfahrern liegt, ist das für mich ideal.»

«Zarco hat bestätigt, dass er sehr stark und sehr schnell ist. Doch das ist schon seltsam zu sehen», meint der WM-Zweite Andrea Dovizioso. «Yamaha traf Entscheidungen, die Maschine zu verändern und sie wissen, was im Winter passiert ist. Aber es funktioniert bisher noch nicht perfekt.»

Dani Pedrosa fügte hinzu: «Mehr kann ich auch nicht sagen. Natürlich ist es seltsam, dass er so oft vor ihnen landet, aber Yamaha weiß, was am Bike für 2017 verändert wurde und was in ihrer Box passiert. An unserer Arbeit in der Box ändert das aber nichts. Wenn wir stark sind, zählt nur das. Wir müssen fokussiert bleiben, denn obwohl sie Probleme haben, liegen noch viele Rennen vor uns.»

Den Silverstone-GP geht WM-Leader Márquez mit großer Zuversicht an. «Natürlich werden wir versuchen, konkurrenzfähig zu sein. Doch mir ist auch bewusst, dass die Yamaha in Silverstone sehr gut funktioniert. Und Maverick hat dort im letzten Jahr gewonnen. Doch auch ich fühle mich dort stark. Die Strecke weist viele Bodenwellen auf. Wir brauchen ein sehr gutes Set-up. Im letzten Jahr entschied ich mich nur für den falschen Vorderreifen. Er war zu weich für mich. Ich will nun dieses Gefühl für mein Bike aus Österreich nicht verlieren.»

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