Valentino Rossi: «Neidisch auf meine Fitness»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Mit 38 Jahren beeindruckt Valentino Rossi nicht nur durch seine Ergebnisse, doch auch durch seine körperliche Fitness. «Körperlich fühlte ich mich gut», erklärte er nach dem Silverstone-GP.

In Silverstone belegte Valentino Rossi den dritten Rang hinter Andrea Dovizioso und Maverick Viñales, aber er führte das Rennen 17 von 20 Runden an. Trotzdem mahnte der 38-Jährige: «26 Punkte Rückstand sind nicht so viel bei noch sechs Rennen. Aber es wird schwierig für mich. Ich bin in den letzten Rennrunden nicht stark genug, damit ich mich als WM-Favorit bezeichnen kann.»

Auf die Frage, ob er sich auch auf körperlich sehr anspruchsvollen Strecken wie Silverstone noch immer fit fühlt, antwortete Rossi: «Diese Frage wurde mir schon einmal gestellt, weil ich so alt bin. Ihr seid wohl einfach neidisch auf meine körperliche Fitness», lachte der Italiener. «Nein, ich fühlte mich gut, weil ich die Maschine nun auf bessere Weise fahre. Ein Beispiel: Für mich war es in Österreich schwieriger, denn ich musste mich dort beim Bremsen stark einsetzen, weil die Maschine nie richtig stoppte. Ich fühlte mich in Silverstone gut. Als mich Maverick überholte, habe ich in den letzten Runden einfach alles gegeben. Zwei oder drei Mal kam ich so schnell an die Kurve, dass ich mir nicht sicher war, ob ich das noch abbremsen kann. Leider hat es in England nicht für mehr als Platz 3 gereicht. Doch körperlich fühlte ich mich gut.»

Positiv für Rossis Titelambitionen: Marc Márquez schied in Silverstone durch einen Motorschaden aus. Nun liegt der Italiener nur noch 26 statt 33 Punkte hinter der WM-Spitze. «Es war wichtig, dass sie mir angezeigt haben, dass Marc raus ist. Das ist bei einem so engen Titelkampf wie diesem bedeutend. Doch meine Strategie hat das nicht verändert, denn ich will immer gewinnen. Ich versuchte zu siegen und gab mein Maximum. Es war schließlich nicht das letzte Rennen, es folgen noch sechs. Du musst das Maximum herausholen», betonte der «Doctor».

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