Stefan Bradl über Aprilia: «Ist mir unverständlich»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Stefan Bradl weilte als ServusTV-Experte im MotoGP-Fahrerlager

Stefan Bradl weilte als ServusTV-Experte im MotoGP-Fahrerlager

Stefan Bradl weilte am Sachsenring und in Spielberg als ServusTV-Experte im MotoGP-Fahrerlager und nutzte dabei die Gelegenheit, einen Blick auf das Aprilia Racing Team Gresini zu werfen.

Stefan Bradl hat im Juli und August bei den Grands Prix auf dem Sachsenring und in Spielberg für den österreichischen Sender ServusTV als Experte gearbeitet.

Er hat bei dieser Gelegenheit auch die Fortschritte bei KTM miterlebt und sich über die Ergebnisse der Österreicher gefreut, für die er 2005 im Red Bull KTM Junior Team die IDM 125 ccm gewonnen und dann die WM-Saison 2006 bestritten hat.

Gleichzeitig beobachtet Bradl, vor einem Jahr beim Aprilia Racing Team Gresini nach eineinhalb Jahren entlassen, mit Interesse die Darbietungen seines ehemaligen MotoGP-Arbeitgebers aus Noale/Italien.

Beim wichtigen Heimrennen stürzten Sam Lowes und Aleix Espargaró im Regen, Aprilia ging leer aus; Neuling KTM kassierte mit Bradley Smith und Pol Espagaró die beachtlichen Ränge 10 und 11.

Aleix Espargaró ist mit 43 Punkten WM-Vierzehnter, Bradl-Nachfolger Sam Lowes hat es in zwölf Rennen auf zwei bescheidene Punkte gebracht. Er liegt in der Tabelle an 25. Stelle. Bradl hatte übrigens im Vorjahr nach 13 Grands Prix immerhin 43 Punkte auf den Konto.

Der erwartete Durchbruch hat bei Aprilia noch nicht stattgefunden. Denn Álvaro Bautista lag am Jahresende in der WM auf Rang 12, Bradl war 16.

Und Sam Lowes hat jetzt die einmalige Chance, als schlechtester und erfolglosester MotoGP-Werksfahrer in die Geschichte einzugehen.

«Ich habe den Punktestand in letzter Zeit nicht so genau beobachtet», sagt Bradl. «Ich weiß nur, dass Aleix auch noch nicht so deutlich gepunktet hat. Der Unterschied zu mir im Vorjahr ist nicht so gravierend.... Aber Aleix zeigt wenigstens immer weder mal eine gute Leistung. Wie man zuletzt mit Sam Lowes umgegangen ist, das kenne ich aus eigener Erfahrung. Das ist mir unverständlich.»

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