Mike Leitner (KTM): 2018 Evolution statt Revolution

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Das Team Red Bull KTM beeindruckte bereits in der ersten MotoGP-Saison mit Top-10-Resultaten. Teammanager Mike Leitner erklärte SPEEDWEEK.com, warum KTM nun auf stetige Weiterentwicklung statt neue Konzepte setzt.

Unzählige Änderungen am Chassis der KTM RC16 und die neue Big-Bang-Version des V4-Motors brachten KTM in der Saison 2017 von der letzten Startreihe beim Saisonauftakt in Katar bis in Reihe 2 auf Phillip Island. Pol Espargaró erzielte 2017 vier Top-10-Platzierungen, Bradley Smith zwei und Testfahrer Mika Kallio eine. Experten und auch Gegner zeigten sich beeindruckt.

Wie geht die Entwicklung nun für 2018 weiter? «Wir haben ein paar Sachen, die wir hier in Valencia testen wollen, aber wir haben hier noch nicht die komplette 2018er-Maschine. Bei uns wird die Entwicklung ohnehin konstant auf dem Motorrad aufgebaut, das wir bei den letzten Rennen einsetzten. Wir probieren einzelne neue Elemente aus. Das Ziel der Wintertests ist es, viele Dinge auszuprobieren und verschiedene Richtungen zu finden. Die Basis unseres Motorrads steht nun. Daran arbeiten wir weiter. Es ist nicht so, dass wir ein völlig neues 2018er-Motorrad aus der Box schieben. Wir machen weiter wie 2017», erklärte Teammanager Mike Leitner im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

«Natürlich werden für 2018 neue Motorräder aufgebaut, aber sie werden kein komplett neues Konzept haben. Wir befinden uns in einer konstanten Entwicklung und haben 2017 bereits sehr viele Änderungen vorgenommen. Die Entwicklung wollen wir nun so wie zuletzt fortsetzen», betonte Leitner.

In der Konstrukteurswertung landete Neueinsteiger KTM dank dem elften Platz von Bradley Smith in Valencia vor Aprilia auf Rang 5. «Natürlich zählt am Ende jede Platzierung, die im Verlauf einer Saison erreicht wurde. Das ist klar. Aber wir sind happy, dass Bradley jetzt zum Schluss nochmal gut zulegen konnte. Zur Saisonmitte haben wir mit ihm schon ganz schön zu kämpfen gehabt. Er hat sich schwer getan, das Motorrad einzustellen. Doch wir wussten schon, dass wir uns in dieser Hinsicht verbessern müssen.»

Am Dienstag und Mittwoch testen die MotoGP-Teams jeweils von 10 bis 17 Uhr in Valencia.

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