MotoGP

Bradley Smith: KTM wartet mit Entwicklungsprogramm

Von Ivo Schützbach - 15.02.2018 16:19

KTM-Werksfahrer Pol Espargaró muss nach seiner Rücken-Operation auf den MotoGP-Test in Buriram verzichten. Teamkollege Bradley Smith weiß, dass viel Arbeit vor ihm liegt.

Statt wie geplant mit drei Fahrern, wird KTM bei den am morgigen Freitag beginnenden dreitägigen Testfahrten auf dem Chang Circuit in Buriram/Thailand nur mit Bradley Smith und Testfahrer Mika Kallio ausrücken. Vergangenen Montag musste Stammpilot Pol Espargaró in Barcelona unters Messer, Grund für die Operation war ein großes Hämatom im Bereich der Bandscheibe des vierten Brustwirbels.

«Es wäre fantastisch, wenn wir beide hier fahren könnten», hielt Smith fest. «Pol hat einen anderen Fahrstil, das ist hilfreich, wenn man Informationen sammelt. Gut ist, dass wir einen schnellen Testfahrer haben. Das wird ein arbeitsreicher Test, aber mit zwei Fahrern können wir alles aufteilen.»

«Grundsätzlich wird das Motorrad gleich sein wie beim letzten Test in Sepang», erläuterte der 27-Jährige SPEEDWEEK.com. «Aber wir habe einige Sachen zu probieren. Das sind Teile aus dem letzten Jahr, die wir noch mal versuchen. Wir wollen sicherstellen, dass es mit dem diesjährigen Paket 100-prozentig in die richtige Richtung geht. Momentan liegt keine Priorität darauf, neue Teile zu bringen. Wir wollen erst die bestehenden korrekt zum Arbeiten kriegen, die richtige Kombination finden. Zu 80 Prozent liegen wir richtig, manche Dinge muss man aber zweimal oder dreimal versuchen, um sicher zu gehen. Das hat man letztes Jahr bei Yamaha gesehen, sie starteten stark in die Saison. In Katar, Argentinien und Texas waren sie gut, dann war die Form auf einmal weg. Deshalb ist es immer von Vorteil, wenn man auf so vielen Strecken wie möglich testet. Wir konnten in Valencia, Jerez und Sepang Daten sammeln, jetzt kommen noch Thailand und Katar. Wenn wir die Infos von diesen fünf Strecken haben, können wir das nächste Entwicklungsprogramm anstoßen.»

Was bemängelst du an der RC16? Smith: «Uns fehlt es an Kurvengeschwindigkeit. Diese ist mit den Michelin-Reifen sehr wichtig. Je mehr Kurvenspeed man mitnehmen kann, umso besser wird die Rundenzeit. Wie viel uns genau auf die Gegner fehlt, weiß ich nicht. Wir kennen aber den Unterschied zwischen alten und neuen Reifen mit unserem Bike, da müssen wir uns verbessern. In schnellen Kurven reden wir von 5 km/h, in langsamen von 2 oder 3 km/h. Wenn es um jede Zehntelsekunde geht, und du in jeder Kurve 2 km/h schneller fahren kannst, dann macht das auf eine Runde eine Menge aus.»

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