Álvaro Bautista: Zu wenig Sprit & Elektronikprobleme

Von Frank Aday
MotoGP
Álvaro Bautista auf seiner Ducati in Buriram

Álvaro Bautista auf seiner Ducati in Buriram

Während die Ducati-Neuling Jack Miller und Tito Rabat beim Thailand-Test Top-Leistungen abrufen konnten, erlebte Álvaro Bautista große Probleme und landete nur auf dem 17. Rang.

Nach 37 Runden am letzten Testtag in Buriram lag Álvaro Bautista nur auf dem 17. Rang der kombinierten Zeitenliste. Durch Probleme mit der Elektronik seiner Ducati war Bautista am letzten Testtag nicht in der Lage, seine Samstagszeit von 1:30,883 min zu verbessern.

1,1 sec trennten Bautista von der Bestzeit, die Honda-Pilot Dani Pedrosa vorgelegt hat. «Wir machten große Fortschritte beim Set-up für das Hinterrad, was uns aber Probleme mit der Front einbrachte. Bereits in Sepang gelang uns eine Verbesserung, in Thailand erneut. Aber ich habe das Limit mit der 2017-Ducati noch nicht gefunden. Anders als die 2016-Ducati schenkt mir mein neues Bike aber sehr viel Vertrauen, denn ich fühle mich auf ihr wohler. Die Maschine gibt mir mehr Sicherheit. Wenn andere mit dieser Maschine schnell sind, dann können wir da auch. Wir sind in guter Form», betont der Spanier.

«Insgesamt bin ich happy, denn es war ein positiver Test. Wir fanden ein Set-up, dass es mir ermöglichte, mich auf dem Bike viel wohler zu fühlen. Ich fuhr mit dem Medium-Hinterreifen eine gute Zeit, was mir normalerweise recht schwer fällt. Der Grip war sehr gut. Mit dem weichen Hinterreifen war er noch größer, aber ich konnte das Potenzial dieses Reifens nicht voll nutzen. Doch er hätte für eine deutliche Verbesserung meiner Zeit sorgen können. Am letzten Morgen verlor ich aber den gesamten Grip. Erst als die Temperaturen stiegen, wurde es besser. Das ist seltsam, weil mir zuvor das Gegenteil passierte. Wir müssen nun aus den gesammelten Daten lernen. Am Sonntagmorgen konnten wir nicht noch mehr Runden drehen, weil uns das Benzin ausging. Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir am Freitag und Samstag so viel fahren. Am Nachmittag fühlte ich mich dann großartig auf der Maschine, der Grip war gut. Wir wollten auch eine Rennsimulation fahren, aber mein Bike machte schon in der zweiten Runde Probleme. Danach konnte ich nicht mehr auf die Strecke gehen», berichtete Bautista.

MotoGP-Test Buriram, kombinierte Zeitenliste aller drei Tage:

1. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,781 min
2. Johann Zarco, Yamaha, + 0,086 sec
3. Marc Márquez, Honda, + 0,188
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,283
5. Alex Rins, Suzuki, +0,397
6. Jack Miller, Ducati, +0,404
7. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,411
8. Maverick Viñales, Yamaha, +0,493
9. Danilo Petrucci, Ducati, +0,586
10. Takaaki Nakagami, Honda, +0,675
11. Tito Rabat, Ducati, +0,695
12. Valentino Rossi, Yamaha, +0,730
13. Franco Morbidelli, Honda, +0,867
14. Aleix Espargaró, Aprilia, +0,920
15. Andrea Iannone, Suzuki, +0,937
16. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,948
17. Álvaro Bautista, Ducati, +1,102
18. Bradley Smith, KTM, +1,140
19. Mika Kallio, KTM, +1,388
20. Scott Redding, Aprilia, +1,530
21. Tom Lüthi, Honda, +1,573
22. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,756
23. Karel Abraham, Ducati, +1,880
24. Xavier Siméon, Ducati, +2,238

Endstand MotoGP-Test Buriram, Sonntag, 17 Uhr

1. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,781
2. Johann Zarco, Yamaha, + 0,086 sec
3. Cal Crutchlow, Honda, +0,283 sec
4. Marc Márquez, Honda, + 0,362 sec
5. Alex Rins, Suzuki, +0,397 sec
6. Jack Miller, Ducati, +0,409 sec
7. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,411 sec
8. Takaaki Nakagami, Honda, +0,675 sec
9. Tito Rabat, Ducati, +0,695 sec
10. Valentino Rossi, Yamaha, +0,730 sec
11. Danilo Petrucci, Ducati, +0,792 sec
12. Maverick Viñales, Yamaha, +0,809 sec
13. Franco Morbidelli, Honda, +0,867 sec
14. Aleix Espargaró, Aprilia, +0,920 sec
15. Andrea Iannone, Suzuki, +0,937 sec
16. Bradley Smith, KTM, +1,140 sec
17. Mika Kallio, KTM, +1,388 sec
18. Scott Redding, Aprilia, +1,530 sec
19. Tom Lüthi, Honda, +1,573 sec
20. Álvaro Bautista, Ducati, +1,705 sec
21. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,756 sec
22. Jorge Lorenzo, Ducati, +1,846 sec
23. Xavier Siméon, Ducati, +2,238 sec
24. Karel Abraham, Ducati, +2,243 sec

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