Marc Márquez/Honda: «Zarco nur über 1 Runde schnell»

Von Manuel Pecino
MotoGP
Marc Márquez hat Respekt vor Dovizioso

Marc Márquez hat Respekt vor Dovizioso

Repsol-Honda-Star Marc Márquez ist aufgefallen, dass Johann Zarco im Rennspeed eine Sekunde langsamer war als bei seiner Bestzeit. «Mein Hauptrivale 2018 wird wieder Dovizioso», ist er überzeugt.

Mit Platz 7 in der kombinierten Zeitenliste und Platz 6 am letzten Tag zeigte sich Weltmeister Marc Márquez nach Beendigung des dreitägigen MotoGP-Tests auf dem Losail International Circuit in Doha/Katar durchaus zufrieden.

Der Repsol-Honda-Star verlor in der Gesamtwertung 0,562 sec auf die Bestzeit von Johann Zarco.

«Wir haben eine gute Vorsaison geleistet, wir haben in Malaysia, Thailand und hier viel gearbeitet, um das Motorrad besser zu verstehen. Wir hatten hier mehr Mühe als erwartet. Aber heute ist uns bei der Rennpace ein großer Schritt nach vorne gelungen, das war gestern noch meine Schwäche, über eine einzelne Runde war ich am Freitag stark. Heute war das Gegenteil der Fall.»

«Letztes Jahr hatten wir am Ende der Wintertests viel mehr Fragezeichnen als dieses Mal», setzte Marc fort. «Jetzt ist alles ein bisschen klarer. Aber die Situation ist seltsam. Auf demselben Circuit am selben Tag, aber zu einer unterschiedlichen Stunde – und es kommen andere Ergebnisse heraus. Wenn die Temperaturen hier nachlassen, wir Yamaha plötzlich stärker. Schwer zu verstehen. Aber wenn ich in unsere Box blicke, bin ich zufrieden. Ich gehe hier bei Sonnenschein raus auf die Piste und bin schnell. Ich gehe hier in der Nacht raus, ich bin schnell. Ich habe gestern gesagt: Wenn man konstant in den Top-5 ist, muss man happy sein. Es müssen gar nicht immer die Top-3 sein.»

«Positiv ist der neue Motor, er ist besser im Top-Speed», fasst Marc zusammen. «Eine Schwäche bleiben bei uns die Wheelies, diese Schwäche wollten wir wegbringen. Das ist nicht gelungen. Wenn wir Wheelies machen, geht das zu Lasten der Beschleunigung. Daran müssen wir arbeiten. Im Laufe der Saison werden wir uns in diesem Bereich verbessern. Die Motorenentwicklung ist ja eingefroren, aber die Wheelies können wir mit der Gewichtsverteilung, mit der Geometrie und mit der Elektronik bekämpfen.»

Wer wird in diesem Jahr der schärfste Rivale? Wieder Andrea Dovizioso? Oder lässt sich das noch nicht beurteilen?

Márquez: «Ich schau mir die Ergebnislisten jeden Tag sehr aufmerksam an. Hm, heute war sogar Danilo Petrucci im Long-run sehr schnell und sehr konstant. Zarco war auch schnell, aber nur über eine einzelne Runde. Im Long-run hat er viel Mühe gehabt. Zarco fuhr eine Bestzeit in 1:54 min, aber im Long-Run ist er dauernd 1:55 min gefahren. In der Rennpace bestehen riesengroße Unterschiede. Sogar Valentino war heute am Ende des Abends stark. Aber insgesamt glaube ich, dass Dovi wieder der gefährlichste Gegner wird.»

MotoGP-Test Katar, 3. März, 18 Uhr:

1. Johann Zarco, Yamaha, 1:54,029 min
2. Valentino Rossi, Yamaha, +0,247 sec
3. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,302
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,428
5. Maverick Viñales, Yamaha, +0,442
6. Marc Márquez, Honda, +0,562
7. Alex Rins, Suzuki, +0,621
8. Danilo Petrucci, Ducati, +0,630
9. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,663
10. Jack Miller, Ducati, +0,720
11. Dani Pedrosa, Honda, +0,745
12. Franco Morbidelli, Honda, +1,103
13. Bradley Smith, KTM, +1,150
14. Aleix Espargaró, Aprilia, +1,203
15. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,244
16. Karel Abraham, Ducati, +1,271
17. Álvaro Bautista, Ducati, +1,318
18. Tito Rabat, Ducati, +1,436
19. Pol Espargaró, KTM, +1,460
20. Scott Redding, Aprilia, +1,566
21. Takaaki Nakagami, Honda, +1,734
22. Xavier Siméon, Ducati, +1,914
23. Tom Lüthi, Honda, +2,093

MotoGP-Test Katar, kombinierte Zeitenliste:
1. Johann Zarco, Yamaha, 1:54,029 min
2. Valentino Rossi, Yamaha, +0,247 sec
3. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,302
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,428
5. Maverick Viñales, Yamaha, +0,442
6. Andrea Iannone, Suzuki, +0,557
7. Marc Márquez, Honda, +0,562
8. Alex Rins, Suzuki, +0,621
9. Danilo Petrucci, Ducati, +0,630
10. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,663
11. Jack Miller, Ducati, +0,720
12. Dani Pedrosa, Honda, +0,745
13. Franco Morbidelli, Honda, +1,103
14. Bradley Smith, KTM, +1,150
15. Aleix Espargaró, Aprilia, +1,203
16. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,244
17. Karel Abraham, Ducati, +1,271
18. Álvaro Bautista, Ducati, +1,318
19. Tito Rabat, Ducati, +1,436
20. Pol Espargaró, KTM, +1,460
21. Takaaki Nakagami, Honda, +1,510
22. Scott Redding, Aprilia, +1,566
23. Xavier Siméon, Ducati, +1,914
24. Tom Lüthi, Honda, +2,093
25. Mika Kallio, KTM, +3,189

MotoGP-Test Buriram, kombinierte Zeiten aller drei Tage:
1. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,781 min
2. Johann Zarco, Yamaha, + 0,086 sec
3. Marc Márquez, Honda, + 0,188
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,283
5. Alex Rins, Suzuki, +0,397
6. Jack Miller, Ducati, +0,404
7. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,411
8. Maverick Viñales, Yamaha, +0,493
9. Danilo Petrucci, Ducati, +0,586
10. Takaaki Nakagami, Honda, +0,675
11. Tito Rabat, Ducati, +0,695
12. Valentino Rossi, Yamaha, +0,730
13. Franco Morbidelli, Honda, +0,867
14. Aleix Espargaró, Aprilia, +0,920
15. Andrea Iannone, Suzuki, +0,937
16. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,948
17. Álvaro Bautista, Ducati, +1,102
18. Bradley Smith, KTM, +1,140
19. Mika Kallio, KTM, +1,388
20. Scott Redding, Aprilia, +1,530
21. Tom Lüthi, Honda, +1,573
22. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,756
23. Karel Abraham, Ducati, +1,880
24. Xavier Siméon, Ducati, +2,238

Sepang-Test, kombinierte Zeitenliste aller drei Tage:
1. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:58,830 min
2. Dani Pedrosa, Honda, + 0,179 sec
3. Cal Crutchlow, Honda, + 0,222
4. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,339
5. Jack Miller, Ducati, + 0,516
6. Alex Rins, Suzuki, + 0,518
7. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,525
8. Marc Márquez, Honda, + 0,552
9. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,560
10. Johann Zarco, Yamaha, + 0,681
11. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,698
12. Tito Rabat, Ducati, + 0,717
13. Andrea Iannone, Suzuki, + 0,785
14. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,095
15. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,241
16. Álvaro Bautista, Ducati, + 1,375
17. Pol Espargaró, KTM, + 1,432
18. Mika Kallio, KTM, + 1,634
19. Bradley Smith, KTM, + 1,690
20. Franco Morbidelli, Honda, + 1,696
21. Karel Abraham, Ducati, + 1,744
22. Xavier Siméon, Ducati, + 1,954
23. Scott Redding, Aprilia, + 1,982
24. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,290
25. Tom Lüthi, Honda, + 2,296  
26. Yonny Hernandez, Yamaha, + 2,393
27. Michele Pirro, Ducati, +5,937

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