Andrea Dovizioso: «Fünf oder sechs Titelanwärter»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Stark in Katar: Andrea Dovizioso und Valentino Rossi

Stark in Katar: Andrea Dovizioso und Valentino Rossi

Ducati-Ass Andrea Dovizioso betont, dass die Desmosedici konkurrenzfähiger als 2017 ist. «Ich konnte jede Entscheidung entspannt treffen», freute sich der Katar-Sieger. Doch die Konkurrenz ist groß.

Die Ducati-Teammitglieder skandierten «Desmo Dovi», als Andrea Dovizioso nach seinem famosen Sieg in Katar im Parc fermé eintraf. Dovizioso führt nun die MotoGP-Gesamtwertung vor Marc Márquez und Valentino Rossi an. Der Italiener feierte in Katar seinen siebten Sieg in den letzten 14 MotoGP-Rennen.

In der letzten Saison sicherte sich Dovizioso mit sechs Siegen den zweiten Platz der MotoGP-Gesamtwertung und kämpfte bis zum letzten Rennen gegen Marc Márquez um den Titel. So nah war Ducati dem MotoGP-Titel seit 2007 nicht mehr, als Casey Stoner für die Roten die Krone in der Königsklasse eroberte. Beim Saisonauftakt setzte sich Dovizioso nun erneut im direkten Schlagabtausch gegen Marc Márquez durch, wie es ihm bereits 2017 beispielsweise in Österreich eindrucksvoll gelang.

Der Sieg beim ersten Rennen der Saison war auch 2007 für Stoner ein gutes Omen. Neben Ex-125-ccm-Weltmeister Dovizioso siegte für Ducati in der MotoGP-Klasse auch schon Stoner, Capirossi, Bayliss und Iannone.

Dovizioso ist zuversichtlich für den Titelkampf 2018. «Unser Bike hat in Katar besser funktioniert als im letzten Jahr. 2017 stand ich als Zweiter auf dem Podest, aber nun war die Maschine noch schlagkräftiger. Ich konnte mit dem Bike spielen. Zu Beginn ging ich kein Risiko ein und schonte die Reifen. Die meiste Zeit war ich nicht so nah am Fahrer vor mir dran, weil es nicht nötig war. Ich konnte jede Entscheidung entspannt treffen.»

Mit welchen Gegnern rechnet Dovizioso bei den weiteren 18 Rennen? «Katar ist immer ein seltsames Rennen», gibt er zu bedenken. «Es ist das erste Rennen, das Layout ist außergewöhnlich und der Verschleiß des Hinterreifens ist stark. Trotzdem sind meist immer dieselben Fahrer an der Spitze. Deshalb denke ich, dass der Katar-GP schon mehr oder weniger zeigte, wer in der Saison 2018 vorne sein wird. Es gibt fünf oder sechs Fahrer, die nicht nur um einen Sieg, sondern um den Titel kämpfen können. Márquez, Rossi, Pedrosa, vielleicht Zarco und andere.»

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