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Jorge Lorenzo: Crash-Ursache unklar, Debón gefeuert

Ducati-Pilot Jorge Lorenzo holte den früheren GP-Fahrer Alex Debón als Riding Coach für die Saison 2018 an Bord. Doch die Partnerschaft währte nicht lange. Die beiden Spanier gehen nach nur einem Rennen getrennte Wege.

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Erst zu Jahresbeginn hatte sich Ducati-Star Jorge Lorenzo die Dienste von Alex Debón gesichert. Der frühere GP-Pilot, der zwischen 1998 und 2010 in der mittleren WM-Kategorie insgesamt 152 GP-Einsätze absolviert, zwei Rennen gewonnen und sieben Podestplätze erobert hatte, sollte dem Mallorquiner als Riding Coach unter die Arme greifen.

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Die Idee war, dass Debón Lorenzo in ähnlicher Weise unterstützen sollte, wie es die früheren GP-Stars Luca Cadalora und Sete Gibernau bei Valentino Rossi und Dani Pedrosa tun. Doch die Zusammenarbeit der Spanier klappte offenbar nicht wie erwartet. Denn nach nur einem gemeinsamen GP-Wochenende trennen sich die Wege der GP-Stars schon wieder.

Das Ducati-Team bestätigte entsprechende Berichte, verzichtete aber auf weitere Kommentare, da Debón von Lorenzo selbst verpflichtet wurde und deshalb nie Teil des Ducati-Werksteams war. Noch ist nicht bekannt, warum die Zusammenarbeit nicht funktionierte.

Unklar bleibt vorerst auch die Ursache für den Crash, den Lorenzo im Flutlicht-GP von Katar einstecken musste. Bei der Eröffnung eines Ducati-Scrambler-Vertreters in Madrid, bei der auch CEO Claudio Domenicali zugegen war, erklärte der 65-fache GP-Sieger: "Brembo hat noch keine genaue Antwort auf dieses Problem gefunden."

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"Lasst uns abwarten, wir wissen noch nicht, was passiert ist", mahnte Lorenzo, der noch einmal betonte: "Ich weiss nur, dass ich plötzlich ohne Bremskraft unterwegs war." Und er gestand: "Ganz ehrlich, ich will in dieser Angelegenheit keine Stellung beziehen, am besten ist, ihr fragt die Ducati-Ingenieure, die können da viel besser Auskunft geben."

Trotzdem bleibt der fünffache Weltmeister zuversichtlich. Mit Blick auf die Rundenzeiten betonte er: "Da geht es nicht um meine Meinung, sondern um Fakten. Vor meinem Ausfall brachen die Rundenzeiten um sieben Zehntel ein, speziell in den letzten beiden Umläufen. Das ist wirklich so. Ausserdem hätte ich in den letzten Runden des Rennens wohl die gleiche Pace wie Marc Márquez und Andrea Dovizioso fahren können."

"Ich hatte die 1:55er-Grenze noch nicht geknackt", räumte der frühere Yamaha-Pilot zwar ein, fügte aber auch schnell an: "Wer weiss schon, was mit weniger Sprit im Tank alles möglich gewesen wäre. Ausserdem hatte ich auch schon von Anfang an Bremsprobleme, bereits in der ersten Kurve ging es los. Ich weiss nicht, wieviel Zeit ich dabei verloren habe, ob es ein, zwei oder drei Zehntel waren. Aber über 13 Runden summiert sich das in jedem Fall."

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