Loris Baz: «Quartararo hat das Talent nicht verloren»

Von Frank Aday
MotoGP
Loris Baz in der Red Bull-KTM-Box

Loris Baz in der Red Bull-KTM-Box

Für den Silverstone-GP wurde Loris Baz als Ersatz für den verletzten Pol Espargaró in das Red Bull-KTM-Team berufen. Der Franzose lobte KTM und sprach über den MotoGP-Aufstieg seines Landsmanns Fabio Quartararo.

Loris Baz sprang für Silverstone kurzfristig bei Red Bull KTM für Pol Espargaró ein, doch nach den Trainings und dem Qualifying konnte er am Sonntag kein Rennen fahren. Der MotoGP-Lauf wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Der 26-jährige Baz war enttäuscht, sich mit der RC16 nicht im MotoGP-Rennen beweisen zu können. Doch das Red Bull KTM-Team lobte der Franzose in den höchsten Tönen.

«Es war großartig, für ein Werksteam zu fahren, was in der MotoGP-Klasse für mich bis dahin nicht möglich war. Ich wurde sehr gut aufgenommen und genoss es sehr, die Maschine zu fahren, obwohl mir klar war, dass es kompliziert wird. Es wäre ein Traum, auf diese Maschine zurückzukehren», erklärte Baz.

Der Superbike-Pilot rechnet jedoch mit der Rückkehr von Espargaró beim Misano-GP. «Das Timing des Silverstone-GPs war ein bisschen schwierig für Pol. Es sieht aber danach aus, dass er bis Misano wieder fit ist. Das hoffe ich zumindest. Für mich hieß es alles oder nichts. Mein Superbike-Team erlaubte mir die Teilnahme am Grand Prix. Eine solche Möglichkeit kannst du nicht ablehnen. Aber ich muss die Superbike-Saison abschließen», erklärte Baz gegenüber «motogp.com».

Baz war von der Aero-Verkleidung der KTM in Silverstone begeistert. «Das war eine großartige Ergänzung für mich. Zu Beginn hatte ich ein Problem mit den schnellen Kurven. Als ich dann die Aero-Verkleidung bekam, fühlte ich einen großen Unterschied. Das war eine große Hilfe. Aber um die Wahrheit zu sagen, hatte ich nicht viel Zeit. Wir fuhren nicht gerade lange bei trockenen Bedingungen.»

Der Franzose sprach auch über den MotoGP-Aufsteig seines 19-jährigen Landsmanns Fabio Quartararo, der 2019 für Petronas-Yamaha antreten wird. «Ich freue mich sehr für ihn. Wir verstehen uns sehr gut. Er wurde in letzter Zeit immer wieder kritisiert, aber er hat sein Talent nicht verloren. Früher war es notwendig, Weltmeister zu sein, um in die MotoGP-Klasse zu kommen, aber nun haben sich die Dinge verändert. Die Fahrer haben diese Chance nun früher. Fabio weiß, was ihn erwartet. Ich denke, er wird das großartig machen. Niemand hätte dieses Angebot abgelehnt. Ich wünsche ihm das Beste und hoffe, dass wir ein paar großartige Resultate von ihm sehen.»

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