Jorge Lorenzo (Ducati): «So viele Siege wie möglich»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo

In Misano durfte Jorge Lorenzo bereits einige Siege feiern. An diesem Wochenende will er seinen vierten Saisonsieg für Ducati einfahren und dem WM-Zweiten Valentino Rossi näher rücken.

Jorge Lorenzo liegt vor dem Misano-GP nur zwölf Punkte hinter dem WM-Zweiten Valentino Rossi. Der Mallorquiner sorgte seit dem Mugello-GP für drei Ducati-Siege. In Misano war Lorenzo bereits vier Mal siegreich: 2007 in der 250-ccm-Klasse und 2011, 2012 und 2013 in der MotoGP-Klasse. Neun Mal stand er dort bereits auf dem Podest.

Nach seinem Sieg in Österreich schnappte sich Lorenzo in Silverstone die Pole-Position. Doch das Rennen konnte nicht stattfinden. Diese starke Form will Lorenzo auch in Misano zeigen. «Misano ist eine meiner Lieblingsstrecken. Seit 2008 stand ich hier fast immer auf dem Podest. Auch in der 250-ccm-Klasse war ich hier konkurrenzfähig. Ich bin in guter Form und sehr stark. Zudem habe ich nun genug Erfahrung mit der Ducati. Vor einem Monat haben wir hier getestet. Wir waren sehr schnell und konkurrenzfähig. Aber wir müssen abwarten, denn am Freitag und am Samstag soll es regnen. Am Sonntag hoffen wir alle auf Sonnenschein.»

«Wenn in Silverstone ein Rennen stattgefunden hätte, dann hätte bei diesen Bedingungen alles passieren können. Man hätte schnell stürzen oder viele Punkte verlieren können. Wir hätten Punkte auf Marc gutmachen, aber auch viele verlieren können. Ich denke, es war die richtige Entscheidung. Wir konnten kein Rennen fahren, denn es war zu gefährlich. Es ist wahr, dass wir nun ein Rennen weniger haben, aber wir denken auch nicht an die Gesamtwertung, wir wollen unsere Form beibehalten. Ich will Spaß haben, ein paar Details verbessern und so viele Rennen wie möglich gewinnen», betonte Lorenzo.

Wie fühlt sich Lorenzo bei Rossis Heimrennen mit tausenden Fans des Altmeisters? «Wenn ich auf die Tribünen schauen würde, dann wäre ich kein MotoGP-Fahrer. Ich schaue nur auf die nächste Kurve. Also ist das in Ordnung.»

In der Formel 1 verhelfen sich Teamkollegen öfter gegenseitig zum Sieg. In der MotoGP-Klasse ist das kaum zu sehen. «Wir müssen unsere Situation bedenken. Marc führt die WM-Tabelle an, ich bin Dritter, Andrea Vierter. Dovizioso und ich liegen fast gleichauf. Wir wollen so weit nach vorne wie möglich. Der zweite WM-Rang ist der realistischste. Vielleicht auch Platz 1, wenn etwas Außergewöhnliches passiert. Wir wollen alle so weit nach vorne wie möglich. Im letzten Jahr war es anders, ich kämpfte um nichts, während Dovi den Titel jagte. In diesem Fall helfe ich meinem Teamkollegen und dem Hersteller, den Titel zu gewinnen. Das würde ich für Dovi und auch alle anderen Teamkollegen in der Zukunft tun.»

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