Alex Rins: «Habe beim Assen-GP am meisten gelernt»

Von Petra Wiesmayer
MotoGP
Alex Rins wird schön langsam zum Siegfahrer

Alex Rins wird schön langsam zum Siegfahrer

Suzuki-Ecstar-Fahrer Alex Rins hat sich in Laufe der MotoGP-Saison 2018 vom Crash-Piloten zum Sieganwärter gemausert.

Gleich im zweiten Saisonrennen 2018 in Argentinien stand Alex Rins als Dritter auf dem Podium. «Wir haben von Beginn des Wochenendes an hart gearbeitet, um ganz vorne zu sein, und wir haben es aufs Podium geschafft», erinnert Rins sich an das etwas chaotische Wochenende in Las Termas am 8. April 2018.

Was dann folgte, waren aber oft Pleiten, Pech und Pannen. Der junge Spanier machte mehr durch Stürze auf sich aufmerksam als durch gute Ergebnisse. Gerade diese Stürze haben aber dazu geführt, dass er mittlerweile beständiger fährt und auch gegen die Besten kämpfen kann.

«Am Anfang, also 2017 im ersten Jahr, entstanden die Unfälle aus kleinen, dummen Fehlern. Jetzt kommen sie mehr daher, das ich mit dem Bike an die Grenzen gehe und manchmal auch darüber», erklärt der 22-Jährige. «Nachdem ich vier Mal infolge gestürzt bin, habe ich gelernt, ruhig zu bleiben, die Situation besser einzuschätzen, und mich Schritt für Schritt zu verbessern.»

In Assen mischte Rins wieder ganz vorne mit und hatte den Sieg zeitweise schon fast vor Augen. Am Ende wurde es dann zwar «nur» Platz zwei, mit dem bisher besten Ergebnis seiner MotoGP-Karriere zeigte er aber, dass in Zukunft durchaus mit ihm zu rechnen sein wird.

«In Assen habe ich mehr gelernt, als in allen Rennen zuvor, denn dadurch, dass ich gegen Lorenzo, Márquez, Viñales und all diese sehr guten Fahrer gekämpft habe, habe ich sehr viel gelernt.» Nach Assen sei er «auf alles vorbereitet» gewesen, erklärt er und er sei bereit für Siege. Zwar hätte hier und da mal eine Kleinigkeit gefehlt, aber «wenn alles passt, können wir an der Spitze mitfahren.»

«Wir haben uns auf der Motorseite und auch an der Elektronik und bei der Aerodynamik sehr verbessert. Das Bike funktioniert viel besser als vorher und auch ich bin konstanter gworden. Wenn wir uns im Laufe des Wochenendes ab Freitag immer weiter verbessern können, können wir ganz vorne dabei sein.»

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