Valentino Rossi (17.) «Ich sehe keine Fortschritte»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Valentino Rossi wirkte nach dem ersten Testtag in Jerez nach Platz 17 ernüchtert. «Wir hatten zwar heute Probleme. Aber bei der Rennpace, und die ist am Wichtigsten, sehe ich mit den neuen Motoren keine Fortschritte,»

Valentino Rossi kam am ersten MotoGP-Testtag auf den Circuito de Jerez über dem 17. Platz nicht hinaus, er verlor 1,596 sec auf die Bestzeit von Petrucci und blieb auch 1,1 sec hinter seinem Yamaha-Teamkollegen Viñales.

«Am Ende war meine Position sehr schlecht, denn wir haben auch Probleme mit den neuen Reifen gehabt», schilderte Rossi. «Ich konnte deshalb auch nicht an der Zeitenjagd teilnehmen. Meine Pace ist etwas besser, als das Ergebnis vermuten lässt. Aber wir müssen genauer prüfen, welche Zeit die Topfahrer wie oft gefahren sind. Wir haben weiter die zwei neuen Motorversionen getestet, wir haben Vergleiche mit den 2018-Motoren gemacht. Der Weg, den wir einschlagen müssen, liegt recht klar auf der Hand. Unsere Wahl ist klar. Aber was ich bisher erkenne: Das neue Material macht keinen sehr großen Unterschied aus. Wenn wir uns mit den anderen Spitzenfahrern vergleichen, ist unser Level mehr oder weniger gleich wie in der Saison 2018.»

Es sah so aus, als habe Rossi heute einen Motor zerstört? Rossi: «Ja, ich war mit frischen Reifen unterwegs, als ich seltsame Geräusche gehört habe. Ich bin stehen geblieben und habe den Motor abgestellt. Ich habe keine Ahnung, was da passiert ist.»

Welches Testprogramm hat Rossi für den Donnerstag? «Wir werden wieder die beiden neuen Motoren probieren. Außerdem werden wir neue Set-up-Lösungen probieren. Und ich werde mehr pushen, um den Abstand zur Spitze zu verringern. Denn wir müssen besser abschätzen können, welches Potenzial in diesem Paket steckt.»

Einer der neuen Motoren hat laut Viñales eine bessere Motorbremse. Maverick bewertet ihn als Fortschritt. Widerspricht ihm Rossi? «Nein, ich stimme ihm zu. Die neuen Motoren sind besser. Aber für mich ist das Problem, dass der Fortschritt zu gering ist, wenn ich das Bike fahre, sind die Probleme die Gleichen wie in der vergangenen Saison. Im Ergebnis bin ich weit hinten. Klar, vielleicht können wir mit diesem Package ein paar schnelle Runden fahren. Aber in der Rennpace sind wir nicht weitergekommen. Da sehe ich keine Fortschritte. Und das wäre das Wichtigste…»

Jerez-Test, 28. November, 17.30 Uhr
1. Petrucci, Ducati, 1:37,968 min

2. Dovizioso, Ducati, 0,217 sec

3. Nakagami, Honda, + 0,380 sec
4. Viñales, Yamaha, + 0,408 sec

5. Márquez, Honda, + 0,549 sec
6. Morbidelli, Yamaha, + 0,691 sec

7. Lorenzo, Honda, + 0,781 sec

8. Miller, Ducati, + 0,848 sec

9. Bautista, Ducati, + 0,862 sec

10. Mir, Suzuki, + 0,988 sec

11. Iannone, Aprilia, + 1,040 sec

12. Rabat, Ducati, + 1,129 sec

13. Rins, Suzuki, + 1,182 sec
14. Bagnaia, Ducati, + 1,189 sec

15. Pol Espargaró, KTM, + 1,273 sec
16. Quartararo, Yamaha, + 1,446 sec
17. Rossi, Yamaha, + 1,596 sec

18. Smith, Aprilia, + 2,206 sec
19. Zarco, KTM, + 2,224 sec

20. Abraham, Ducati, + 2,470 sec

21. Syahrin, KTM, + 2,662 sec

22. Guintoli, Suzuki, + 2,775 sec

23. Oliveira, KTM, + 3,731 sec

24. Baiocco, Aprilia, + 4,798 sec

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