Alex Rins (Suzuki): «Das Schwierigste ist das Warten»

Von Otto Zuber
MotoGP

Suzuki-Werksfahrer Alex Rins kann es kaum erwarten, wieder auf seine GSX-RR zu steigen. Der 23-Jährige aus Barcelona verrät anlässlich der Suzuki-Ecstar-Präsentation, welche Ziele er sich für dieses Jahr gesetzt hat.

Alex Rins freut sich bereits darauf, mit seiner 2019er-Suzuki wieder auf die Strecke zu dürfen. Lange muss sich der zwölffache GP-Sieger aus Spanien nicht mehr gedulden, denn bereits am 6. Februar starten die ersten IRTA-Testfahrten auf dem Sepang International Circuit in Malaysia, die drei Tage dauern werden. Bis dahin muss er sich – gemeinsam mit den Suzuki-Fans – mit dem Anblick seiner neuen GSX-RR im 2019er-Design begnügen.

Anlässlich der virtuellen Suzuki-Ecstar-Teampräsentation verriet der 23-Jährige aus Barcelona, der die Saison 2018 als WM-Fünfter abschliessen konnte: «Ich hoffe, dass die neuen Bikes etwas mehr PS haben werden, sodass wir auf den Geraden etwas schneller sind. Ausserdem hoffe ich, dass sie die Bremse und alles andere weiter verbessern konnten.»

Suzuki-Teammanager Davide Brivio erklärte: «Wir starten in eine interessante Saison. Im vergangenen Jahr haben wir alle mit unseren Fortschritten und der schnellen Rückkehr aufs Podest überrascht, und dass Alex Rins bei uns an Bord ist, ist sehr wichtig, um die Team-Performance weiter zu verbessern. Er kombiniert den frischen Geist der Jugend mit der Konstanz und Weisheit der letzten beiden Jahre, was er mit seinen guten Resultaten 2018 unter Beweis gestellt hat. Er hat bereits sein Talent gezeigt und nun müssen wir hart arbeiten, um den nächsten Schritt mit ihm zu schaffen.»

In einem kurzen Video-Interview sprach Rins, der seit zwei Jahren in der Königsklasse unterwegs ist, dort aber noch keinen Sieg erringen konnte, über seine Ziele für die anstehende Saison, die lange Winterpause und sein schönstes Weihnachtsgeschenk.

Alex Rins, was ist das Härteste am Winter – die Kälte oder das Warten darauf, dass es wieder losgeht?

Ich glaube, das Schwierigste am Winter ist das Warten.

Wie hast du die Winterpause verbracht?

Ich versuche immer, viele verschiedene Dinge zu machen: Ich trainiere, habe aber auch Spass und verbringe auch etwas Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie.

Liegst du lieber in der Sonne oder gehst du lieber in die Berge?

Ich bevorzuge die Berge, denn ich bin eher der Entdecker-Typ.

Was hast du zu Weihnachten bekommen?

Für 2019 gibt es ein neues Spielzeug für mich – mein neues MotoGP-Bike, das ich bald wieder fahren werde.

Was ist das Härteste an der Rückkehr zum Alltagsgeschäft?

Ich finde es nicht hart, zu meinem Job zurückzukehren. Letztlich mache ich, was ich liebe, nämlich Motorradrennen zu fahren. Damit bin ich sehr zufrieden.

Zählst du die Tage bis die MotoGP-WM endlich startet?

Ja, ja und ja! Ich kann es kaum erwarten, bis es in Katar wieder losgeht und freue mich schon sehr darauf.

Welche Ziele hast du dir für die neue Saison gesetzt?

Viel Erfahrung zu sammeln, mich im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern und zu versuchen, einen GP-Sieg in der höchsten WM-Klasse zu holen.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung abseits der MotoGP-Pisten?

Der beste Weg, mich abseits der WM-Szene zu beschäftigen, ist mit Motocross, mit dem Trial-Bike und mit Fitnesstraining.

Hast du deinem Motorrad schon jemals einen Namen gegeben? Wirst du es dieses Jahr tun?

Ich habe nie daran gedacht, es zu taufen. Aber dieses Jahr lasse ich mir vielleicht etwas einfallen.

Was denkst du, welche Fortschritte konnten in diesem Winter in Hamamatsu gemacht werden?

Ich denke, dass unser Bike etwas mehr Top-Speed haben und auch auf der Bremse etwas stärker sein wird.

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