Lin Jarvis (Yamaha): «Wir müssen aggressiver sein»

Von Otto Zuber
MotoGP

Kampfansage von Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis: Der Brite stellte an der Präsentation des Werksteams in Jakarta klar, dass er sich für die neue Saison die gleichen ehrgeizigen Ziele gesetzt hat wie seine Schützlinge.

Valentino Rossi und Maverick Viñales gaben sich an der Teampräsentation in Jakarta locker, stellten aber auch unmissverständlich klar, dass sie auch in diesem Jahr hohe Erwartungen an sich selbst stellen und um den WM-Titel kämpfen wollen. «Wenn man für Yamaha antritt, ist das Ziel klar, man will die Nummer 1 sein», erklärte etwa der Spanier, der damit für Freude bei Lin Jarvis sorgte.

Denn der Yamaha-Renndirektor steigt mit den gleichen hohen Ansprüchen in die neue Saison, wie er auf der Bühne betonte: «Wir starten auf sehr positive Art in die neue Saison und ich denke, die neue Partnerschaft mit Monster bringt auch eine neue Energie in unser Projekt. Wir lieben die Farben des Bikes und das Design, das aggressiver ist. Genau das müssen auch wir sein.»

«Ich habe die gleichen Erwartungen und Hoffnungen wie meine Jungs. Sie erwarten von uns, dass wir das richtige Material liefern und damit die Voraussetzungen schaffen, damit sie an der Spitze mitkämpfen können. Und ich bin überzeugt, dass sie ihrerseits ihre Aufgabe erfüllen und eine Spitzenperformance zeigen werden. Ich hoffe, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden», fügte der Brite an.

«In der kommenden Saison wollen wir während der gesamten MotoGP-Saison einen starken Eindruck hinterlassen, und wir freuen uns sehr darauf, dieses nächste Kapitel gemeinsam mit den Fans aufzuschlagen und ihnen eine rundum gelungene Saison zu bieten», versprach Jarvis. «Nun beginnt die Arbeit mit dem bevorstehenden Vorsaisontest in Sepang. Das gesamte Team, die Fahrer und die Fans warten ungeduldig darauf, wieder etwas MotoGP-Action zu sehen.»

Die am 6. Februar startenden Testfahrten sind auch der Grund, warum Teamdirektor Massimo Meregalli bei der Präsentation nicht auf der Bühne stand. Dafür entschuldigte er sich zunächst, und erklärte auch: «Es ist ein Neuanfang und damit natürlich auch mit einem Gefühl der Aufregung verbunden. Ich bin sicher, dass die gesamte Crew, ebenso wie die Fahrer, es kaum erwarten können, wieder loszulegen. Bereits bei den Tests in Valencia und Jerez im November 2018 haben wir den Grundstein für die Vorbereitung auf die Saison 2019 gelegt. Die kommende Woche wird sehr wichtig sein, denn wir werden den Test in Sepang nutzen, um die getroffenen Entscheidungen zu bestätigen. Es wird ein entscheidender erster Schritt zum Erfolg im Jahr 2019 sein.»

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