Marc Márquez & Lorenzo: Gegensätze bei Repsol-Honda

Von Nora Lantschner
Repsol-Honda-Star Marc Márquez macht beim «Red Bull Grand Prix of the Americas» Jagd auf den siebten Sieg in Folge, Jorge Lorenzo will die Enttäuschung von Argentinien vergessen machen.

Seit 2013 kommen die MotoGP-Asse Jahr für Jahr nach Austin, wo sich Marc Márquez besonders wohl fühlt: Auf dem «Circuit of the Americas» ist der Repsol-Honda-Star noch ungeschlagen. Nach dem starken Aufritt in Argentinien macht der WM-Leader Jagd auf den zweiten GP-Sieg in Folge – und den siebten Erfolg in Texas.

«Wir hatten nur kurz Zeit, um uns zwischen den Rennen zu entspannen, aber ich bin bereit, wieder loszulegen! Der COTA ist eine meiner Lieblingsstrecken. Die Strecken, auf denen gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, scheinen am besten zu meinem Fahrstil zu passen», schwärmte Márquez, der in den vergangenen Tagen von einem Termin zum nächsten hetzte: Unter anderem standen ein PR-Event in Brasilien, ein Abstecher nach Miami Beach und zum 14. Lauf der Supercross-WM in Nashville sowie ein Basketball-Spiel auf dem Programm.

Nun gilt die volle Konzentration des fünffachen MotoGP-Weltmeisters dem «Red Bull Grand Prix of the Americas»: «Auch wenn wir hier in Texas in der Vergangenheit viele Erfolge gefeiert haben, werden wir wie immer vom ersten freien Training an arbeiten und fokussiert bleiben. Jedes Jahr, wenn du an eine Strecke kommst, gibt es neue Dinge, die es zu verstehen gilt und an die man sich anpassen muss», betonte der 26-jährige Spanier.

Während Márquez auf der Erfolgswelle zu schwimmen scheint, lief die Saison für seinen neuen Teamkollegen Jorge Lorenzo bisher alles andere als nach Wunsch. Das Rennen von Las Termas, das er auf Rang 12 beendete, bezeichnete der Mallorquiner anschließend sogar als Albtraum.

Im dritten Rennen als Honda-Werksfahrer soll es endlich aufwärts gehen: «Nach der Enttäuschung von Argentinien bin ich bereit, wieder auf die Strecke zu gehen. Die Ergebnisse haben es nicht gezeigt, aber wir haben beim letzten Mal gute Fortschritte gemacht und wir verstehen das Motorrad immer mehr. Wenn der Grip gut ist, fühle ich mich auf der Honda stark – das Team und ich brauchen einfach nur mehr Fahrzeit, um zu verstehen, wie wir dieses starke Feeling auch bei weniger Grip finden», meinte der 31-Jährige.

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