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Johann Zarco sehnte sich am Wochenende in Le Mans bei seinem Heimrennen nach einem Regen-GP. Denn bei nasser Fahrbahn sah der 28 Jahre alte Franzose auf seiner RC16 durchaus gute Chancen auf einen Top-10-Platz. Auf trockener Piste war der zweifache Moto2-Weltmeister nach wenigen Runden in der Anfangsphase nach eigenen Angaben chancenlos und musste sich mit Platz 13 begnügen.
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Dennoch erklärte Zarco, dass er gemeinsam mit seiner Crew zuletzt kleine Fortschritte erzielen konnte, was das Gefühl für die Frontpartie des Motorrades betrifft. Zarco streute auch seinem spanischen Teamkollege Pol Espargaró Blumen für dessen starkes Rennen, mit dem er auf dem Bugatti Circuit P6 einfahren konnte und nur sechs Sekunden auf Sieger Marc Marquez verlor. Für KTM war der sechste Platz auf der Stop-and-Go-Piste von Le Mans das beste MotoGP-Ergebnis auf trockener Piste. Pol Espargaró konnte auch im Finish des Rennens Franco Morbidelli auf der Petronas-Yamaha mühelos kontrollieren. Dazu konnte der Katalane in Runde 5 auch Petrucci kurzzeitig auf Platz 6 verdrängen.
Dass das gute KTM-Ergebnis kein Zufallsprodukt war, zeigt auch die Tatsache, dass Espargaró im französischen Grand Prix die siebtschnellste Rennrunde fuhr und auf den entfesselten Quartararo nur 0,4 Sekunden einbüßte, Rossi war auf seiner nur um 0,054 Sekunden schneller als der KTM-Star und nahm ihm in 27 Runden nur 2,9 sec ab!
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Vor dem Toskana-Klassiker in Mugello in gut zehn Tagen ist auch Zarco etwas optimistischer. Nach Pol Espargaró soll nun auch der Franzose dort die neue Karbonschwinge erhalten. "Ich denke, ich werde die neue Schwinge in Mugello verwenden oder sie zumindest mal ausprobieren", kündigte Zarco an. "Das Rennen in Le Mans hat gezeigt, dass die neuen technischen Lösungen gut und konkurrenzfähig waren. Daher werde ich sie in Mugello verwenden, um ein besseres Resultat erreichen zu können."
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