MotoGP

Valentino Rossi (Yamaha): «Ich weiß keine Antwort»

Von - 09.07.2019 16:10

Nach drei Ausfällen in Folge sammelte Valentino Rossi auf dem Sachsenring wieder Punkte. Der Yamaha-Star kann und will mit Platz 8 aber nicht zufrieden sein – Maverick Viñales wurde Zweiter.

Valentino Rossi ist durch den schwachen achten Platz vom Sachsenring in der MotoGP-WM auf den sechsten WM-Rang zurückgefallen, er wurde jetzt auch von seinem Yamaha-Markenkollegen Maverick Viñales übertrumpft. Mit so wenigen Punkten ging der Italiener in seiner ganzen Yamaha-Zeit noch nie in die Sommerpause – 80 Zähler aus neun Rennen. Die drei Stürze in Mugello, Catalunya und Assen zeigen verheerende Auswirkungen.

Besonders schmerzhaft sind die pausenlosen Niederlagen gegen Viñales und die beiden Petronas-Fahrer Fabio Quartararo und Franco Morbidelli. Rossi kassierte in Assen und Sachsen zusammen 8 Punkte, Maverick hingegen 45! Da drängen sich Fragen auf. Hat sich die M1 in Richtung der Bedürfnisse von Viñales entwickelt? Oder hat die Rossi-Mannschaft das Set-up in die falsche Richtung getrieben?

«Ich weiß keine Antwort», seufzt Rossi. «Denn normalerweise sah es in diesem Jahr so aus, als würde das Motorrad ein anderes Setting als 2018 brauchen. Aber für Franco und mich wirkt es schwieriger, wenn wir diese Art Abstimmung verwenden. Maverick und Quartararo hingegen sind damit sehr stark. Wir müssen dringend eine Lösung finden, damit die M1 wieder ‘unser Motorrad‘ wird.»

«Wenn ich beim Deutschland Grand Prix Achter werde und mit 19 sec viel mehr Zeit auf den Sieger verliere als bei Platz 2 im Vorjahr, dann haben die Gegner Fortschritte gemacht, wir nicht. 2018 lag ich nur 2 sec zurück. ch fühle mich gut, ich fühle mich motiviert und konzentriert, ich bin als Fahrer nicht 20 Sekunden langsamer geworden seit dem letzten Jahr. Aber ich habe nicht den richtigen ‘touch’ mit dem Bike gefunden. Es fehlt der richtige Zugang. In der Sommerpause können wir die Batterien für die zweite Saisonhälfte aufladen», so der neunfache Weltmeister.

MotoGP Ergebnis, Sachsenring: 1. Márquez. 2. Viñales. 3. Crutchlow. 4. Petrucci. 5. Dovizioso. 6. Miller. 7. Mir. 8. Rossi. 9. Morbidelli. 10. Bradl. 11. Rabat. 12. Pol Espargaró. 13. Iannone. 14. Nakagami. 15. Abraham. 16. Syahrin. 17. Bagnaia. 18. Oliveira.

WM-Stand nach 9 von 19 Rennen: 1. Márquez 185. 2. Dovizioso 127. 3. Petrucci 121. 4. Rins 101. 5. Viñales 85. 6. Rossi 80. 7. Miller 70. 8. Quartararo 67. 9. Crutchlow 67. 10. Pol Espargaró 56.

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Valentino Rossi und seine M1 verstehen sich nicht mehr © Gold & Goose Valentino Rossi und seine M1 verstehen sich nicht mehr
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