Fabio Quartararo (Yamaha): «Leider weniger Drehzahl»

Von Ivo Schützbach
Fabio Quartararo

Fabio Quartararo

Obwohl Fabio Quartararo nicht das identische Material wie sein Petronas-Teamkollege Morbidelli oder die Yamaha-Werksfahrer Rossi und Vinales hat, zeigt er Spitzenleistungen. So auch auf dem Red Bull Ring am Freitag.

0,237 sec verlor Fabio Quartararo aus dem Petronas-Team auf die Bestzeit von Marc Marquez (1:23,916 min), 0,171 sec fehlen ihm auf den besten Yamaha-Piloten Maverick Vinales Vinales, der Zweiter wurde.

Für den französischen Rookie, der zum ersten Mal mit der MotoGP-Maschine auf dem Red Bull Ring fährt, ein starkes Ergebnis. «Mein einziges Problem sind die ersten beiden Sektoren, an denen müssen wir viel arbeiten», meinte Quartararo. «Es geht um meine Bremspunkte, die Bremsstabilität und wie das Motorrad einlenkt. Ich habe mich sehr bemüht möglichst präzise aus den Kurven hinaus zu beschleunigen, einfach ist das hier nicht. Mein Ziel war in die Top-10 fahren, jetzt sind wir in den Top-5 und damit besser als erwartet. Die Strecke hat viel Grip, der Asphalt war am Nachmittag aber über 50 Grad Celsius heiß, das sind harte Bedingungen. Wir haben ja immer Probleme, wenn es wenig Grip hat, aber hier ging es, obwohl es so warm war.»

Quartararo verblüffte immer wieder in diesem Jahr mit Trainingsbestzeiten, in Jerez, Barcelona und Assen fuhr er im Qualifying auf Startplatz 1, in Mugello und auf dem Sachsenring auf Platz 2. Dabei dreht der Motor des WM-Neunten 500/min weniger hoch als der von Teamkollege Franco Morbidelli, der als Rossi-Schützling die gleiche Konfiguration hat wie der Altmeister sowie Vinales im Werksteam.

«Unglücklicherweise bekomme ich diese zusätzlichen 500/min nicht», meinte der Yamaha-Jungstar. «Obwohl es in Spielberg einige Geraden hat, muss ich mit der niedrigeren Drehzahl klarkommen.»

Die Karbongabel verwendet der 20-Jährige in Spielberg auch erst zum zweiten Mal. Zu den Unterschieden zu seiner bisherigen Öhlins-Gabel sagte er: «Die Gabel ist leichter, in Brünn konnte ich das gut spüren, weil es dort viele Richtungswechsel gibt. In Spielberg kann ich sie nur schwer beurteilen, ich fuhr hier nur zweimal 40 Minuten mit ihr. Vielleicht kann ich nach dem Wochenende die Vorteile besser erklären.»

Spielberg, kombinierte Zeitenliste aus FP1 und FP2:
1. Marc Márquez, Honda, 1:23,916 min
2. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,066 sec
3. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,117 sec
4. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,155
5. Fabio Quartararo, Yamaha, + 0,237
6. Jack Miller, Ducati, + 0,392
7. Miguel Oliveira, KTM, + 0,410
8. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,414
9. Cal Crutchlow, Honda, + 0,420
10. Pol Espargaró, KTM, + 0,502
11. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,553
12. Alex Rins, Suzuki, + 0,624
13. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,682
14. Franco Morbidelli, Yamaha, + 0,714
15. Johann Zarco, KTM, + 0,754
16. Stefan Bradl, Honda, + 0,839
17. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,949
18. Andrea Iannone, Aprilia, + 1,087
19. Karel Abraham, Ducati, + 1,233
20. Tito Rabat, Ducati, + 1,317
21. Hafizh Syahrin, KTM, + 1,353

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