Der Spanier Pol Espargaró wetzte in Misano erstmals in seiner Karriere mit der Red Bull-Werks-KTM auf den überragenden 2. Startplatz. Die Konkurrenz wirkte sprachlos.
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Pol Espargaró sorgte wenige Augenblicke vor Ablauf der Zeit im Q2 der MotoGP-WM, als er die KTM auf Position 1 hievte. Einzige Maverick Viñales konnte die Zeit des KTM-Hoffnungsträgers noch unterbieten. Es war Espargarós erste Front-Row seit Phillip Island 2016 (auf der Tech3-Yamaha) und die erste Front-Row für KTM auf trockener Piste. Denn Zarco fuhr im nassen Brünn-Quali 2019 auf Platz 3.
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"Damals 2016 war ich auf einem Bike, mit dem es nichts Außergewöhnliches war, so weit vorne zu sein. Jetzt habe ich eine große, warmherzige Gruppe von tollen Leuten um mich. Dieses Mal fühlt es sich besser an als damals. Ich war schnell, aber ohne die Leute, die so viele Stunden geopfert haben, wäre ich nicht da", lobte Espargaró. Dann verrät Espargaro das Geheimnis der Fortschritte von KTM: "Ich würde sagen, dass manchmal auch den Lohn für die Arbeit bekommt. Wir steigern uns, haben mehr Kurvenspeed. Wir haben Dani Pedrosa, der uns so viel hilft. Wir können das Wochenende nun gut planen. Der Test hat uns viel geholfen. Wir waren früher oft lange davor nicht auf den jeweiligen Strecken. Im Test hatten wir Probleme mit der Front. Es ist der Teil, wo ich viel kämpfe und normal Boden gut mache. Beim Test haben wir viele Probleme gehabt. Die Jungs haben dann daheim viel gearbeitet. Ich konnte hier auf der Bremse viel Boden gutmachen. Ich hoffe, ich kann am Sonntag auch mit vollem Tank Boden auf der Bremse gut machen."
Espargaró gesteht: "Es ist einer meiner stolzesten Momente im Sport. Als ich zurück in den Parc Ferme kam und die beiden Yamaha sah, war es ein unglaublicher Moment für mich." Zum Moment zwischen Márquez und Rossi erklärte Espargaró: "Ich hatte noch nicht mal Zeit, meine Rundenzeit zu analysieren. Aber es dürfte interessant gewesen sein, ich werde es mir anschauen."
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Generell lief der Samstag für Espargaró sehr gut. "Ich habe mich gut gefühlt. Ich habe in der Früh zu meinen Jungs gesagt, dass es hinter Maverick die schnellste Runde war, die ich hier fahren kann. Später war ich dann hinter Fabio und es lief noch besser. Die Rundenzeiten waren aber auch mit den gebrauchten Reifen gut. Vielleicht kann ich zu Beginn dranbleiben und dann mit den abgefahrenen Reifen das Ergebnis halten. Ich habe morgen sicher den besten Ausblick und werde das sicher genießen."
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Zur Arbeit von Edel-Tester Pedrosa: "Dani nimmt den Job sehr ernst, mehr als ich es erwartet hätte, nachdem er viele Jahre auf der Honda unterwegs war. Es war für mich schwer zu glauben, dass er alles geben wird. Dann ist er auf die KTM gesprungen und man kann nicht glauben, wie viel Kraft er hier reinsteckt. Er verlangt sehr viel vom Motorrad, weil er ein kleiner Fahrer ist. Er hat viel an der Elektronik und am Stil gearbeitet. Wenn etwas nicht stimmt, will er genau wissen, was dahinter steckt und warum es nicht passt. Er ist manchmal sehr ärgerlich und sehr präzise."
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