LCR-Honda-Mann Cal Crutchlow konnte in Sepang nach einem verpatzten Start keine Plätze gut machen und fuhr bis zu seinem Crash sogar hinter Honda-Neuling Johann Zarco.
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Cal Crutchlow war nach seinem Crash in Speang stinksauer. Der Mann von der Isle of Man dümpelte auf P11 umher und musste sogar seinen Teamkollegen Johann Zarco vor sich fahren lassen. "Man kann sagen, dass es ein schwieriger Tag war. Ich habe mich eigentlich gut gefühlt", räumt der Brite ein.
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"Ich hatte mich auch noch in FP4 gestern mit dem abgefahrenen Reifen ganz gut gefühlt. Unser Setup war diesmal im Rennen aber wohl für eine Piste mit mehr Haftung. Ich hatte aber von Beginn an überhaupt keine Haftung. Der Vorderreifen ließ sich nicht einlenken und hinten fehlte der Schub", erklärte der 34-Jährige. Crutchlow weiter: "Das ganze Problem hat schon mit einem furchtbaren Start begonnen. Auf Phillip Island hatte ich noch einen absoluten Raketenstart, die Power war dieselbe. Auch hier waren meine ersten Meter die besten des ganzen Feldes. Besser geht es nicht. Aber als ich dann die Gänge hinaufschalten wollte, hatte ich plötzlich keine Leistung mehr."
Das Desaster war somit vorprogrammiert: "Fünf oder sechs Fahrer haben mich da bereits überholt. Dann bin ich in den langsamen S-Kurven noch rausgedrängt worden und dann sind nochmals zwei oder drei Motorräder vorbeigefahren. Ich war nach der ersten Runde schon Elfter und in der Gruppe, in der es um P8 ging. Aber das ist nicht das Ziel, das ich hatte. Ich wollte eigentlich in die Top-5 fahren. Man muss aber mit diesen Leuten gleich von Beginn an zusammen sein."
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Zur Sturzursache sagte der LCR-Honda-Pilot: "Ich bin der letzten Kurve dann gestürzt, weil ich das Motorrad einfach nicht stoppen konnte. Erst hat das Hinterrad blockiert und dann ist mir das Vorderrad eingeklappt. Ich bin seit Misano nicht mehr gestürzt. Es war exakt der gleiche Sturz wie in Misano. Wie müssen das Motorrad etwas quer legen, um abbremsen zu können. Das konnte ich gestern hier auf dieser Strecke noch viel besser tun. Es lag wohl an den Grip-Verhältnissen."
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Der neunte WM-Platz ist für den Briten einzementiert, doch von Punkten und Tabellen will Crutchlow generell nichts wissen: "Ich kümmere mich nicht um die Punkte, sondern um Siege und um Podiumsplätze. Ich habe bereits nach dem Sturz in Texas aufgehört auf die Punktetabelle zu schauen. Wir müssen in Valencia jetzt versuchen schneller sein und dann schauen, was wir für 2020 tun können."
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