MotoGP

Davide Brivio (Suzuki): «Das muss jetzt geschehen»

Von - 04.12.2019 18:05

Suzuki-Ecstar-Teammanager Davide Brivio zog nach dem MotoGP-Test in Jerez eine positive Zwischenbilanz. Der Italiener weiss: Beim Motor muss jetzt eine Entscheidung gefällt werden, damit man zum Saisonstart bereit ist.

Bereits in Valencia zeigte sich beim Test, dass der neue Suzuki-Motor ein Schritt in die richtige Richtung ist. Das Feedback der beiden Werkspiloten Joan Mir und Alex Rins fiel positiv aus, Mir schaffte es in die Top-5 der kombinierten Zeitenliste, sein Teamkollege reihte sich gleich dahinter auf Position 6 ein.

Und der erste Eindruck bestätigte sich beim darauffolgenden Test in Jerez, in dem beide Stallgefährten zu den fünf Schnellsten auf der Piste gehörten. Rins fuhr auf dem 4,432 km langen Rundkurs die drittschnellste Runde, nur der Test-Schnellste Maverick Viñales und Champion Marc Márquez waren noch schneller als der 23-Jährige aus Barcelona. Mir blieb etwas mehr als eine Zehntel langsamer und belegte damit den fünften Platz hinter Fabio Quartararo.

Erneut fiel das Feedback der Suzuki-Ecstar-Piloten positiv aus, auch Testfahrer Sylvain Guintoli lobte: «Wir kamen bei der Arbeit mit dem neuen Motor sehr gut voran und konnten auch einige neue Teile testen. Ich absolvierte auch zwei Longruns, um an der Elektronik zu arbeiten.» Mir pflichtete ihm bei: «Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg.»

Teammanager Davide Brivio schilderte in Jerez: «Wir haben im Grunde die Arbeit von Valencia fortgeführt, der Hauptfokus lag auf dem neuen Motor. Es war wichtig, dass wir diesen auch auf einer anderen Strecke testen konnten. Bei einem solchen Test sind auch Vergleichsfahrten sehr nützlich, um zu sehen, wo die Stärken und Schwächen liegen.»

«Dieser Test ist sehr wichtig, denn aufgrund dieser Erkenntnisse müssen wir eine Entscheidung beim Motor fällen. Das muss jetzt geschehen, damit wir mit allen Triebwerken zum Saisonstart bereit sind», fügte der Italiener an. Und er erklärte auch: «Die Ergebnisse sehen ganz gut aus, das könnte also die 2020er-Version werden.»

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