Iker Lecuona (Tech3 KTM): Die MotoGP-Karriere wackelt
Mickrige 0,067 sec fehlten Iker Lecuona, um es in Assen ins zweite MotoGP-Qualifying zu schaffen. Der 21-jährige Spanier braucht vor der Sommerpause dringend ein gutes Resultat.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In letzter Sekunde katapultierte sich Johann Zarco (Pramac Ducati) im ersten Qualifying in Assen an die Spitze und verdrängte damit Iker Lecuona auf Rang 3. Zum zweitplatzierten Pecco Bagnaia (Ducati Lenovo) fehlen dem Spanier aus dem Team Tech3 KTM nur winzige 0,067 sec. Doch weil nur die Top-2 aus dem Q1 noch ins Q2 kommen, muss Lecuona am Sonntag auf dem TT Circuit von Startplatz 13 losfahren. "Das war knapp, ich fühlte mich stark, wir haben das ganze Wochenende sehr gut gearbeitet", schwärmte Lecuona. "Ich bin glücklich, weil ich das Vertrauen und das Gefühl habe, um zu pushen. Ich passe mich immer besser an das Motorrad an und es funktioniert auf dieser Strecke auch sehr gut."
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Der 21-Jährige braucht dringend ein gutes Resultat, in den bislang acht Saisonrennen schaffte er es erst dreimal in die Punkte. Seine beste Leistung: Platz 9 in Le Mans. Von den 22 Stammfahrern liegt in der Gesamtwertung nur Lorenzo Savadori (Aprilia) hinter Lecuona, der 13 Punkte hat. Bei Tech3 ist zu hören, dass die Entscheidung bezüglich Lecuona für 2022 in der Sommerpause getroffen wird. Diese beginnt nach Assen und endet am 5. August, anschließend geht es auf dem Red Bull Ring in Spielberg weiter. "Bislang hat mein Manager nichts von Tech3 und KTM gehört, aber das ist normal", bemerkte Lecuona. "Wir sind in einem Rennwochenende. Im Moment ist es auch nicht wichtig, eine Entscheidung zu haben. Ich konzentriere mich auf das Motorrad, meinen Fahrstil und versuche, mich zu verbessern. Es gibt verschiedene Bereiche, in denen ich stärker werden kann. Mal sehen, was die kommenden Wochen geschieht."
Lecuona überholte im Q1 sogar Sachsenring-Sieger Marc Márquez vor der Schikane vor der Start-Ziel-Geraden. "Er machte in der Kurve davor einen kleinen Fehler und war deshalb etwas langsamer", erklärte Iker. "Und ich war in meiner schnellen Runde. Ich wusste, dass ich an ihm vorbei muss, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Denn er war in seiner Einführungsrunde für die Zeitenjagd. Das Manöver selbst ist für mich nicht wichtig. Wichtig ist, dass ich nahe am Q2 dran war."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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1. Maverick Viñales (E), Yamaha, 1:31,814 min 2. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,071 sec 3. Pecco Bagnaia (I), Ducati, +0,302 4. Takaaki Nakagami (J), Honda, +0,500 5. Johann Zarco (F), Ducati, +0,580 6. Miguel Oliveira (P), KTM, +0,636 7. Alex Rins (E), Suzuki, +0,783 8. Jack Miller (AUS), Ducati, +0,795 9. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +0,852 10. Joan Mir (E), Suzuki, +0,934 11. Pol Espargaró (E), Honda, +1,016 12. Valentino Rossi (I), Yamaha, +1,105
Die weitere Startaufstellung: 13. Iker Lecuona (E), KTM, 1:32,724 min 14. Jorge Martin (E), Ducati, 1:32,850 15. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 1:33,258 16. Alex Márquez (E), Honda, 1:33,288 17. Luca Marini (I), Ducati, 1:33,321 18. Danilo Petrucci (I), KTM, 1:33,378 19. Enea Bastianini (I), Ducati, 1:33,404 20. Marc Márquez (E), Honda, 1:33,477 21. Brad Binder (ZA), KTM, 1:33,597 22. Garrett Gerloff (USA), Yamaha, 1:33,739
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