Zehn Tage bis Spielberg: Quartararo ist schon bereit

Von Mario Furli
Fabio Quartararo hat das Warten satt

Fabio Quartararo hat das Warten satt

Nicht nur der ein oder andere MotoGP-Fan wird bei fünf rennfreien Wochenenden ungeduldig: WM-Leader Fabio Quartararo (Yamaha) wäre ganz offensichtlich schon zehn Tage vor Ende der Sommerpause einsatzbereit.

Fabio Quartararo hatte es schon befürchtet: «Eine Pause ist schon recht, aber fünf Wochen werden sich lang anfühlen», meinte er noch in Assen. «Es ist wichtig, eine Pause zu haben – und ich glaube, für den Körper und den Kopf ist die auch notwendig, aber nach zwei Wochen möchte ich schon gerne wieder auf mein Motorrad steigen.»

Die ersten zwei Wochen genoss der 22-jährige Franzose dann auch bei seiner Familie in Nizza, samt Kurztrip nach Saint-Tropez. Genau einen Monat nach der Dutch TT machte der WM-Leader nun aber auf seine Art deutlich, dass die zweite Saisonhälfte gar nicht schnell genug beginnen kann.

«El Diablo» meldete sich auf seinen Social-Media-Kanälen aus seiner Wahlheimat Andorra – im Rennleder auf dem Sofa sitzend – und hatte damit die Lacher auf seine Seite: «Sollte ich zehn Tage lang in meiner Lederkombi warten?»

Der Countdown läuft, denn in genau zehn Tagen läuten die ersten zwei Trainings-Sessions des Steiermark-GP auf dem Red Bull Ring den zweiten Part der Motorrad-WM 2021 ein. Quartararo bringt aus den ersten neun Rennen ein 34-Punkte-Polster auf den ersten Verfolger, Landsmann Johann Zarco auf der Pramac-Ducati, mit.

«Ich glaube, ich hätte auch ohne Pause weitermachen können. Ich mag es, die Rennen hintereinander zu fahren», meinte Zarco seinerseits. «Aber vielleicht spüre ich es nicht und der Körper braucht es. Es geht also darum, die Pause zu genießen und dann wieder gut zu trainieren, um für die zweite Saisonhälfte bereit zu sein, die ja mit den zwei Spielberg-Rennen beginnt, die für die Ducati gut sein können.»

Dass sich die Kräfteverhältnisse nach der ungewohnt langen Sommerpause verschieben, befürchtet WM-Leader Quartararo übrigens nicht: «Ich glaube nicht, dass auf ‚Reset‘ gedrückt wird. Jeder kennt seine Position schon, wir sind ja neun Rennen gefahren. Ich will das Momentum beibehalten, deshalb ist es für mich das Gegenteil eines Neustarts.»

Stand Fahrer-WM nach 9 Rennen:

1. Quartararo, 156 Punkte. 2. Zarco 122. 3. Bagnaia 109. 4. Mir 101. 5. Miller 100. 6. Viñales 95. 7. Oliveira 85. 8. Aleix Espargaró 61. 9. Binder 60. 10. Marc Márquez 50. 11. Nakagami 41. 12. Pol Espargaró 41. 13. Morbidelli 40. 14. Rins 33. 15. Alex Márquez 27. 16. Bastianini 27. 17. Petrucci 26. 18. Martin 23. 19. Rossi 17. 20. Marini 14. 21. Lecuona 13. 22. Bradl 11. 23. Savadori 4. 24. Pirro 3. 25. Rabat 1.

Stand Konstrukteurs-WM:
1. Yamaha, 184 Punkte. 2. Ducati 167. 3. KTM 114. 4. Suzuki 105. 5. Honda 86. 6. Aprilia 62.

Stand Team-WM:
1. Monster Energy Yamaha, 251 Punkte. 2. Ducati Lenovo 209. 3. Pramac Racing 149. 4. Red Bull KTM Factory Racing 145. 5. Suzuki Ecstar 134. 6. Repsol Honda 98. 7. LCR Honda 68. 8. Aprilia Racing Team Gresini 65. 9. Petronas Yamaha SRT 57. 10. Esponsorama Racing Ducati 41. 11. Tech3 KTM Factory Racing 39.

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