Yamaha-Teamchef: «Abgang von Spies war hart»

Von Maria Reyer
MotoGP
Yamaha-Teamchef Massimo Meregalli

Yamaha-Teamchef Massimo Meregalli

Teamchef Massimo Meregalli glaubt, dass die Rivalität zwischen Jorge Lorenzo und Valentino Rossi positiv für die Entwicklung der Yamaha M1 ist.

Seit 2011 arbeitet Massimo «Maio» Meregalli als Manager im MotoGP-Werksteam von Yamaha, triumphierte zusammen mit Jorge Lorenzo letztes Jahr in der WM. Bereits 2009 gewann er als Teamchef von Ben Spies den Titel in der Superbike-WM. Als Fahrer war er in der Supersport- und Superbike-WM unterwegs und eroberte fünf Podestplätze, darunter ein Sieg (Misano 1997, SSP).

Glaubst du, dass die 2013er-Yamaha-M1 bereit ist für den Kampf um den Titel?

Wenn ich das nach den Testfahrten beurteilen darf, dann würde ich sagen – ja, das Bike ist bereit.

Wie schätzt du die Arbeit der beiden Yamaha-Werksfahrer während der Tests ein?

Sehr gut, viel besser als ich erwartet habe. Ich habe viele Dinge aus den vergangenen Jahren gehört, aber ich muss sagen und zugeben, dass alles sehr gut verlaufen ist.

Beide Fahrer haben in Sepang und Jerez neue Teile getestet. Kannst du bestätigen, dass sie dasselbe Gefühl hatten und dasselbe Material ausgewählt haben?

Ja, die Tests waren sehr gut für uns und auch die technischen Meetings waren sehr konstruktiv. Glücklicherweise vertraten beide die gleiche Meinung, was sehr wichtig ist, um das Bike schnell weiterzuentwickeln.

Kannst du uns die größten technischen Neuerungen am Motorrad erklären?

Ich darf keine Details verraten, aber ich kann versichern, dass das Motorrad sich sehr verbessert hat. Beide Fahrer sind sehr glücklich über die Handhabung des Bikes. Die Beschleunigung haben wir ebenfalls verbessert, was in der Vergangenheit eines unserer Hauptprobleme war.

Das Chattering (Rattern) war im letzten Jahr ein Problem, von welchem fast alle MotoGP-Teams betroffen waren. Glaubst du, dass die neuen Bridgestone-Reifen dieses Problem lösen können?

Wir litten im Vergleich zu anderen relativ wenig unter Chattering. Wir hatten ein paar Rennen, wo ein solches Problem aufgetreten ist. Bridgestone hat sein Hauptaugenmerk für dieses Jahr auf das schnellere Aufwärmen der Reifen gelegt, zu Beginn eines Rennens.

Du hast 2009 den ersten Superbike-WM-Titel für Yamaha mit Ben Spies gewonnen. War es schwierig, ihn am Ende der Saison gegen Rossi auszutauschen?

Es war schwierig ihn gehen zu sehen. Besonders, weil er nicht die Resultate ablieferte, die er schaffen hätte können. Wir alle glauben an sein Talent, aber leider konnte er nicht das erreichen, was er verdient hätte.

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