Jack Miller über Toprak: «Wir werden zusammen viel Spaß haben!»
Mit Toprak Razgatlioglu bekommt MotoGP-Routinier Jack Miller 2026 einen neuen Teamkollegen. Der Australier ist davon überzeugt, dass sich der Superbike-Weltmeister bei Pramac gut einfügen wird.
Jack Miller geht 2026 in sein zweites gemeinsames Jahr mit Pramac Racing. Mit seiner Routine wird er Yamaha dabei helfen, die neue V4-M1 weiterzuentwickeln und zu einem konkurrenzfähigen Paket zu schnüren. Am 13. Januar enthüllten Miller und sein neuer Teamkollege Toprak Razgatlioglu im italienischen Siena das Motorrad für die MotoGP-Saison 2026. Die Teamvorstellung fand in einem besonderen Rahmen, in der «Accademia Musicale Chigiana» statt. «Die Präsentation hätte nicht italienischer sein können», schmunzelte Miller. «Es ist ein wunderschönes historisches Gebäude – sehr elegant und im Stil von Paolo Campinoti.»
«Jackass» hat in diesem Jahr mit dem dreifachen Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu einen Rookie an seiner Seite. Er selbst geht 2026 in seine zwölfte MotoGP-Saison. Sieht sich Miller als Mentor für den Türken? «Er braucht keinen Mentor», winkte der Australier ab. «Er ist ein legendärer Typ, wir verbringen hier ein paar großartige gemeinsame Tage, um uns abseits der Rennstrecke besser kennenzulernen. Ich freue mich sehr auf dieses Jahr, wir werden zusammen viel Spaß haben. Pramac ist bekannt für sein familiäres Teamgefüge, Toprak wird sich in diese Atmosphäre sehr gut einfügen – er ist eine sehr gute Ergänzung zum Team. Es wird spannend zu sehen sein, wie er sich anpassen kann und welche Fortschritte er machen wird. Es ist großartig, einen weiteren sehr talentierten und schnellen Fahrer auf unserem Bike zu haben.»
Jack Miller fuhr vor Yamaha bereits für drei andere Hersteller – Honda, Ducati und KTM. Es waren alles Bikes mit V4-Motor, wodurch er über viel Erfahrung mit diesem Antriebskonzept verfügt. Wird Miller 2026 eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung der V4-M1 haben? «Wir werden sehen, wie das Ganze anlaufen wird. Viel Erfahrung mit V4-Motoren zu haben, ist mit Sicherheit ein Vorteil, am Ende fahren wir aber Rennen und es geht darum, dass Bike während der Rennwochenenden so schnell als möglich zu machen», betonte der 30-Jährige. «Glücklicherweise haben wir aufgrund der Konzessionen zusätzliche Testtage zur Verfügung. Im Lauf der Saison werden wir sehr viel Entwicklungsarbeit haben, um das Bike laufend zu verbessern.»
Weiter geht es für Miller und Toprak Ende Januar beim Shakedown-Test in Malaysia. Vom 3. bis 5. Februar findet dann der offizielle MotoGP-Test mit allen Stammfahrern statt.
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