Ben Spies: Peinlicher Kampf gegen CRT-Bikes

Von Ivo Schützbach
MotoGP
Ben Spies (11) wehrt sich gegen Espargaro

Ben Spies (11) wehrt sich gegen Espargaro

Trotz 20 km/h mehr Topspeed, musste sich Ben Spies gegen die zwei besten Claming-Rule-Fahrer nach Kräften wehren.

Da zog sogar Ducati-Corse-Rennchef Bernhard Gobmeier die Stirn kraus: Rundenlang kämpfte Pramac-Ducati-Pilot Ben Spies mit Randy de Puniet und Aleix Espargaro auf den unterlegenen Claiming-Rule-Bikes von ART Aprilia. Dank 20 km/h mehr Topspeed konnte sich Spies auf der langen Geraden in Katar immer wieder vorbeischießen, im Kurvengeschlängel hielt er die beiden Power Electronic Aspar-Piloten auf.

Das Team sprach später in typischer PR-Manier von «soliden Top-10-Resultaten», die Peinlichkeit auf der Strecke wurde verschwiegen. Halten wir Ben Spies (28) zugute, dass seine letzten Herbst lädierte Schulter noch längst nicht ausgeheilt ist, auch wenn seine Aussagen zu diesem Thema je nach Tageslaune ausfallen.

«Das war der beste zehnte Platz in meinem Leben», erklärte Ex-Superbike-Weltmeister Spies. «Das Rennen war gut. Mein Start war gut, mir war aber klar, dass ich nicht lang schnell fahren kann. Ich machte mir nach dem Sturz im Training große Sorgen um meine Schulter, glaubte nicht, dass ich das Rennen zu Ende fahren kann. Als mir klar wurde, dass die Top-10 möglich sind, pushte ich so hart ich konnte.»

Während Spies Rang 10 rettete, landete Teamkollege Andrea Iannone bei seinem MotoGP-Debüt einen Platz vor ihm. Teammanager Francesco Guidotti: «Andrea litt unter harten Unterarmen, diese Probleme hatte er nie zuvor. Ich muss mich bei den Ärzten der Clinica Mobile bedanken, dass unsere zwei Piloten überhaupt fahren konnten.»

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