Ducati in Indy: Hayden und Dovizioso leiden weiter

Von Oliver Feldtweg
MotoGP

Bei Ducati sind keine Fortschritte zu sehen. Nicky Hayden und Andrea Dovizioso wirken ratlos, an den Rückständen ändert sich nichts.

Beim zehnten MotoGP-WM-Rennen 2013 schafften die beiden Ducati-Werkspiloten Nicky Hayden und Andrea Dovizioso am ersten Trainingstag in Indy nur die Ränge 9 und 10.

Der Eindruck verstärkt sich immer mehr: Ducati hat seit dem Frühjahr nach hinten entwickelt. Sie liegen weiterhin eine Sekunde hinter der Bestzeit.

«Die Piste war im zweiten Training am Nachmittag auf jeden Fall in einem besseren Zustand», erklärte Nicky Hayden, der sich für 2014 noch auf Teamsuche befindet. «Und sie war auch in einem besseren Zustand als an den ersten Tagen der letzten Jahre. Wir konnten uns von den Zeiten her gut steigern und haben auch beim Set-up die richtige Richtung eingeschlagen. Dadurch werden die Reifen nicht so stark abgenützt. Natürlich wäre ich gerne ein bisschen schneller gewesen. Aber wir wissen, dass wir einige Probleme zu lösen haben.»

Hayden erzählte, er habe beim Einlenken immer noch arge Mühe. «An manchen Stellen verliere ich beim Einbiegen in die Kurven zu viel Zeit. Dadurch kommen auch die Bodenwellen stärker zum Vorschein. Denn ich kann das Motorrad nicht rasch genug aufrichten, um sie mit weniger Schräglage schneller überfahren zu können. Wir arbeiten ohne Unterlass. Eigentlich war das kein so übler Tag für uns.»

Dovizioso: «Haben viel Arbeit vor uns»

Teamkollege Andrea Dovizioso schaffte mit 1:40,552 min die zehntbeste Zeit, er büsste 0,1 Sekunden auf Hayden ein. «Ein mittelprächtiger erster Tag», zeigte sich Dovi ernüchtert. «Es fehlt einfach am Speed. Indy ist für alle Fahrer schwierig, weil der Grip nicht überragend ist. Die Bodenwellen sind überall versteckt, sie sind oft schwer zu erkennen. Wir haben uns am Nachmittag gesteigert, weil der Grip besser wurde. Wir haben einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. Wir hoffen auf gutes Wetter für den Samstag, denn wir haben noch einiges an Arbeit vor uns. Wir müssen einige Zehntel finden, damit wir am Sonntag nicht zu weit hinten starten. Sonst ist es aussichtslos, im Rennen um eine gute Position zu kämpfen.»

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