Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am liebsten würde Jorge Lorenzo die letzten vier Rennen alle gewinnen, nur so kann er seinen 39-Punkte-Rückstand auf Márquez wettmachen.
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Aber der spanische Yamaha-Star liegt nach dem ersten Tag in Sepang auf Platz 5. Rückstand auf Pedrosa: 1,069 Sekunden. "Ich darf gar nicht beginnen, an unseren Fähigkeiten zu zweifeln", machte sich der Weltmeister von 2010 und 2012 selber Mut. "Ich muss zuversichtlich sein und diese Zuversicht auch ausstrahlen. Ich muss alles tun, um mich zu verbessern. Wenn mir diese Zuversicht abhanden kommt, dann ist das der Anfang vom Ende."
Hat Lorenzo die Polemik vom Donnerstag mit der Verbalattacke gegen Márquez beim Fahren belastet? "Ich glaube nicht... Aber ich weiss es nicht genau. Keine Ahnung, ob diese Polemik meine Leistung auf der Piste beeinflusst. Das Gehirn ist ein komplizierter Bestandteil unseres Körpers. Vielleicht spielt im Unterbewusstsein etwas mit. Vielleicht beeinflusst mich das... Aber im Grunde habe ich nicht genug Vertrauen zum Hinterrad. Das ist Tatsache. Und wir können am Samstag noch einiges probieren, beim Chassis, beim Motor und bei der Elektronik."
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Der Abstand zu den Honda von Pedrosa und Marquez ist grösser als erwartet. "Die Performance der Gegner können wir nicht kontrollieren. Die Honda sind hier auf höherem Niveau als üblich... So weit waren wir schon lange nicht mehr hinten. Wir müssen uns in allen Bereichen steigern. Wir können nur auf uns selber achten. Wie gesagt: Unser Hauptproblem ist das mangelnde Vertrauen zum Hinterreifen, in maximaler Schräglage und beim Beschleunigen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Und das ist genau der Bereich, wo Yamaha normalerweise Vorteile erzielt – beim Kurvenspeed. Aber Honda hat für 2013 ein Motorrad gebaut, mit dem Márquez extrem spät bremsen kann, das er dann vergleichsweise kurz auf der Reifenflanke hält, ehe er es frühzeitig aufrichtet und die Motorpower beim Beschleunigen optimal ausnützt."
Lorenzo hat sich in den letzten zwei Jahren bei den Starts verbessert, früher hat oft Pedrosa mit Blitzstarts geglänzt. "Wie ich das geschafft habe, will ich nicht im Detail verraten", sagt Jorge. "Aber es ist eine Sache meiner beiden Hände..." "Wir verlieren jetzt beim Bremsen die meiste Zeit im Vergleich zu Honda. Wir können in den schnellen Kurven diese 0,5 Sekunden pro Runde nicht mehr aufholen", grübelt der Mallorquiner. "Wir können jetzt beim Bremsen nicht mehr gegen die Honda fighten. Unser Motorrad lässt das nicht zu. Wenn die M1 uns das ermöglichen würde, wäre es viel leichter für mich..."
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