Martin Bauer (20.): «Das ist halt die Lernphase»

Von Matthias Dubach
MotoGP
Sonst an der Spitze der IDM Superbike, in Valencia hinten im MotoGP-Feld: Martin Bauer und der kurz darauf gestürzte Damian Cudlin (hi.)

Sonst an der Spitze der IDM Superbike, in Valencia hinten im MotoGP-Feld: Martin Bauer und der kurz darauf gestürzte Damian Cudlin (hi.)

Weil Lukas Pesek und Damian Cudlin früh stürzten, erlebte Martin Bauer ein einsames MotoGP-Rennen in Valencia. Mit vollem Tank war das Fahrwerk der S&B Suter zu weich.

Der zweite Auftritt im MotoGP-Abenteuer von Remus Racing ist vorbei. Wildcard-Fahrer Martin Bauer beendete das Rennen in Valencia überrundet auf Rang 20, Bryan Staring (FTR-Honda) lag als 19. allerdings 47 sec vor dem österreichischen Wildcard-Pilot. Sechs Fahrer konnten das Rennen nicht beenden, mit Damian Cudlin und Lukas Pesek stürzten auch die beiden CRT-Fahrer, die für Bauer in Reichweite lagen, ziemlich früh. Als Cudlin zu Boden ging, lag er hinter seinem ehemaligen IDM-Superbike-Kollegen auf der S&B Suter.

Bauer schilderte sein einsames Rennen so: «Grundlegend war es sehr gut, wir können viele Erkenntnisse mit in die Winterpause nehmen. Es war gut, dass wir hier am Start waren und viel fahren konnten. Wir haben im Warm-up ein gutes Set-up gehabt, das hat mir gut gefallen. Aber leider hatten wir nicht die Möglichkeit, das auch mit dem vollen Tank zu probieren. Mit dem vollen Tank war es nochmals eine ganz andere Hausnummer. Es ist unglaublich, du fährst mit einem riesigen Fass Benzin spazieren. Der Umbau vom Samstag auf Sonntag war sehr gross, wir haben die Geometrie komplett geändert. Wir haben gesehen, dass wir etwas probieren müssen, weil wir sonst nicht weiterkommen. Die Geometrie hat jetzt gestimmt, aber jetzt müssen wir mit dem Fahrwerk wieder nachziehen, besonders mit vollem Tank. Jetzt war es viel zu weich. Das ist halt die Lernphase.»

Dass sich Pesek und Cudlin mit ihren Stürzen einer möglichen Niederlage gegen den 37-jährigen Österreicher entzogen, bedauerte der dreifache IDM-Superbike-Meister: «Ich habe gehofft, dass wir uns ein bisschen bekämpfen können, aber die waren bald weg.»

Nach der Überrundung verfolgte Bauer eine Zeitlang die beiden Ducati von Nicky Hayden und Andrea Dovizioso. «Wir wissen jetzt, wo wir ansetzen müssen. Ich konnte uns am Ende des Rennens noch gut mit den Ducati vergleichen. Ich habe gesehen, dass es ein paar Stellen gibt, wo wir richtig gut dabei sind. Und ein paar, wo wir richtig viel verlieren. Da müssen wir daran arbeiten. Ich konnte den Ducati ein bisschen folgen, die konnten wohl auch nicht mehr volles Rohr fahren. Aber trotzdem, da war in einem Bereich von 1 bis 1,5 sec an denen dran. Das war okay, das war von der Rundenzeit nicht so weit weg», erkannte Bauer.

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