Marc Márquez (1.): «Am Montag habe ich Urlaub»

Von Günther Wiesinger
MotoGP

Wer 13 Rennen im Jahr gewinnt und einen WM-Titel nach dem anderen, geniesst gewisse Privilegien. Deshalb findet der Montag-Test ohne den Champion statt.

13. Saisonsieg beim 18. Rennen, dazu die Titelfeier nach dem Moto3-WM-Triumph von Bruder Alex – der Valencia-GP 2014 wird bei der Familie Márquez lange in Erinnerung bleiben.

«Das war ein unglaublicher Tag für mich, für meine Familie und mein Team, denn 20 Minuten vor dem Rennen habe ich noch mit meinem Bruder gefeiert», erzählte der Repsol-Honda-Werksfahrer. «Und dann habe ich diese Saison mit einem Sieg in diesem schwierigen Rennen beendet. Das war ein wichtiger Erfolg für mich und das Team, denn es war mit dem Regen ein ähnliches Rennen wie in Aragón, aber heute haben wir die beste Strategie gewählt. Damals bin ich mit den Slicks zu lange draussen geblieben – bis zum Sturz.»

«Ich bin happy, jetzt müssen wir feiern und uns über diese gelungene Saison 2014 freuen, denn es wird wohl unmöglich sein, diese Erfolge zu wiederholen. Und da spreche ich sowohl für mich als auch für meinen Bruder», stellte Marc glückselig fest.

Der vierfache Weltmeister gab zu, während des Rennens manchmal an das Aragón-Desaster gedacht zu haben. «Besonders bei Rennmitte, als ich in Führung lag und 1,5 Sekunden Vorsprung hatte, da kam mir Aragón in den Sinn. Ich hatte gewisse Zweifel, ob ich an die Box fahren und das Motorrad wechseln sollte. Aber am Schluss bin ich draussen geblieben, denn es war nur in drei bis vier Kurven nass, der Rest war trocken.»

Während für alle anderen MotoGP-Fahrer am morgigen Montag in Valencia der Testalltag weitergeht, kann Marc Márquez heute die WM-Feier geniessen.

«Ich muss mich bei Honda bedanken, denn sie haben mir für den Montag einen Urlaubstag gegeben», strahlte der Champion. «Wir können also heute feiern, morgen habe ich frei. Das ist auch wichtig für die Mechaniker... Nach so einer Saison sollen sie heute Abend feiern. Am Dienstag und Mittwoch werden wir dann wieder mit Eifer bei der Sache sein und das 2015-Bike sowie ein paar neue Teile testen.»

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