Marc Márquez: «Wir kennen die Risiken»
Obwohl Marc Márquez als sehr risikobereiter Fahrer bekannt ist, kennt der erst 21-jährige MotoGP-Weltmeister die Gefahren seines Sports sehr gut.
MotoGP-Weltmeister Marc Márquez ist für seine harte, risikoreiche Fahrweise und teils heftige Stürze bekannt. Der Ellbogenschleifer kratzt über den Asphalt, er richtet die Maschine ruckartig auf und entschwindet unter dem krächzenden Aufschrei des Motors seiner Repsol-Honda. Nur einmal ging seine draufgängerische Fahrweise sprichwörtlich ins Auge.
2011 stürzte Márquez in Sepang in der allerersten Runde des ersten freien Trainings am Freitag, danach hatte er Sehbeschwerden, sah alles doppelt und musste mehrere Monate um den Fortbestand seiner Karriere bangen.
2014 reduzierte er die Anzahl seiner Ausflüge ins Kiesbett um vier Stück im Vergleich zum letzten Jahr. Der Spanier musste 2014 elfmal zu Boden, während er in seinem Rookie-Jahr 2013 noch 15 Stürze verzeichnete.
Doch dem 21-Jährigen sind die Gefahren bewusst. "Wir kennen alle die Risiken. Das Drama um Marco Simoncelli hat uns nochmals daran erinnert. Es ist schwer, diese Gefahren zu akzeptieren, doch wir lieben die GP-Welt. Am Ende akzeptieren wir es. Wir kennen alle Facetten."
2015 will Márquez den MotoGP-Titel erneut verteidigen, wie er gegenüber "CNN" bestätigte. "Die größte Herausforderung für mich wird es sein, meine Leistung zu wiederholen. 2015 werden auch Lorenzo und Pedrosa wieder zurück an der Spitze sein. Sie vergeben keine Fehler."
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