Pol Espargaró (Yamaha): «Aleix ist ein Hooligan»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
«In der Schule konnte ich immer die Motorräder und Autos auf der Strecke hören», blickte Tech3-Pilot Pol Espargaró in seine Kindheit. Er wuchs nur wenige Kilometer von Catalunya-Circuit entfernt auf.

Pol Espargaró, der am Mittwoch seinen 24. Geburtstag feierte, stammt aus dem Örtchen Granollers, das nur sechs Kilometer von der Rennstrecke in Montmeló entfernt ist. Für ihn ist der Grand Prix von Katalonien ein absolutes Heimspiel.

«Ich bin in Granollers geboren, was nur fünf Minuten vor der Rennstrecke entfernt ist. In der Schule konnte ich immer den Lärm der Motorräder und Autos auf der Strecke hören. Es ist immer schön, hier ein Rennen zu fahren. Die Atmosphäre ist wunderbar, es kommen viele Menschen, um uns zu unterstützen. Ich bin nur einer von vielen spanischen Fahrern hier, aber man kann die Unterstützung spüren», schwärmte Espargaró.

Kurz vor dem letzten Lauf in Mugello hatte sich Espargaró wegen «arm pump»-Problemen unter das Messer gelegt. Trotzdem erreichte er Platz 6. Wie stark ist er in Barcelona? «Die Saison startete nicht mit den Resultaten, die wir erwartet hatten», räumte der Tech3-Yamaha-Pilot ein.

«Da ich etwas Pech und die Probleme im Arm hatte, waren die Rennen nicht so gut. Doch nun verbessern wir uns. In Mugello hatte ich nach der Operation kein schlechtes Rennen. Ich saß fast zwei Wochen nur zuhause auf dem Sofa und konnte nicht trainieren. Daher war es kein schlechtes Resultat. Nun bin ich wieder fit. Meine Verfassung ist wieder perfekt, es gibt bei meinem Heimrennen keine Ausreden.»

Die Espargaró-Brüder reisten in der letzten Woche nach Berlin, um den FC Barcelona im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin siegen zu sehen. «Es war beeindruckend. Die Atmosphäre war mitreißend und die Menschen großartig. Sogar die Juventus-Fans waren gut gelaunt. Für mich war es das erste Endspiel. Ich habe es mit meinem Bruder sehr genossen. Doch Aleix ist ein Hooligan. Ich musste ihn öfter beschützen», scherzte Pol.

«Es war eine großartige Erfahrung, die ich gerne wiederholen würde. Vielleicht im nächsten Jahr», grinste Espargaró.

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