Marc Marquez mit zwei Stürzen: «Wusste, dass es ein schwieriger Tag wird»
MotoGP-Weltmeister Marc Marquez (Ducati) musste am ersten Tag des Buriram-Tests zwei Stürze wegstecken. Ein gesundheitliches Problem bremste ihn ein. Dennoch beendete er den Tag auf Rang 2.
So hatte sich Champion Marc Marquez den Start in den ersten Testtag in Buriram nicht vorgestellt. Zuerst warf es ihn in der vorletzten Kurve ab. Wenig später stürzte der Ducati-Werksfahrer erneut – dieses Mal in Kurve 5. Außer ein paar Schürfwunden blieb Marquez unversehrt. Am Nachmittag blieb er sitzen und beendete den Samstag auf Platz 2 – 0,129 sec hinter seinem Bruder Alex (Gresini).
«Ich wusste bereits, als ich heute aufgestanden bin, dass es ein schwieriger Tag wird. Ich hatte nämlich ein Problem mit meinem Magen. Dann bin auf die schlechteste Art und Weise in den Tag gestartet – mit meinem Sturz in der zweiten Runde», seufzte Marquez in der anschließenden Medienrunde. «Ich habe dort die weiße Linie berührt. Danach wussten alle, dass die weißen Linien sehr rutschig sind. Schritt für Schritt wurde dort aber der Gummiabrieb mehr und es wurde besser.»
Marc Marquez war sehr müde
Der zweite Crash hatte somit nichts mit der weißen Linie zu tun? «Nein, das war mein Fehler. Ich hatte einfach den Fokus nicht. Aufgrund der Tatsache, dass ich heute wegen meiner Magenprobleme sehr müde war, war ich heute nicht ausreichend konzentriert. Am Nachmittag habe ich dann meine Energie etwas zurückerlangt.»
Wie schon beim Sepang-Test hat MM93 auch am ersten Tag in Buriram wieder verschiedene Aerodynamik-Lösungen an seiner Desmosedici ausprobiert. Weiß er mittlerweile, welches Aero-Paket Ducati homologieren wird? «Momentan liegt unsere Tendenz zwischen der GP24 und der GP25. Das ist das Paket, mit dem ich und auch die anderen Ducati-Fahrer letztes Jahr die meisten Rennen gefahren sind. Wir werden sehen, was das Beste für alle Rennstrecken ist. Morgen werden wir es fixieren.» Somit ist die neue 26er-Variante, die etwas extremer ausfällt, für 2026 aus dem Rennen? «Natürlich hört Ducati nie auf, daran zu arbeiten. Auch in Anbetracht, dass sich die Regeln nächstes Jahr ändern werden, arbeiten sie weiter», gab der 33-Jährige zu verstehen. «Wie wir heute sehen konnten, ist Aprilia sehr nah dran. Wir werden aber mit dem bestmöglichen Paket in die Saison starten.»
Auch an anderen Bereichen arbeitete der Hersteller aus Borgo Panigale über den Winter fleißig. So wurde für 2026 noch einmal eine Evolution des Ride Height Device gebracht – obwohl 2027 jegliche Systeme zur Fahrwerkshöhenverstellung verboten sein werden. Wie fühlt sich dieses an? «Wir arbeiten beim Rear Device noch an verschiedenen Setups. Insbesondere am Kurvenausgang kannst du damit viel Zeit gewinnen», verriet Marquez. «Es ist aber noch schwierig, weil wir das richtige Setup finden müssen. Aber in manchen Kurven benutzen wir das neue Setting bereits.»
Wird Marc Marquez am zweiten Testtag auch eine Rennsimulation machen? «Wenn ich mich gut fühle, dann ja. Wir werden sehen, wie ich morgen aufstehe», meinte der neunfache Champion.
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Alex Marquez (E)
Ducati
1:29,262 min
2.
Marc Marquez (E)
Ducati
+0,129 sec
3.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+0,189
4.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,200
5.
Johann Zarco (F)
Honda
+0,205
6.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,224
7.
Joan Mir (E)
Honda
+0,232
8.
Maverick Vinales (E)
KTM
+0,278
9.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
+0,381
10.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,416
11.
Brad Binder (ZA)
KTM
+0,495
12.
Luca Marini (I)
Honda
+0,512
13.
Jorge Martin (E)
Aprilia
+0,551
14.
Pedro Acosta (E)
KTM
+0,588
15.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,690
16.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,891
17.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,063
18.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+1,245
19.
Alex Rins (E)
Yamaha
+1,250
20.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+1,691
21.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+2,312
22.
Michele Pirro (I)
Ducati
+3,348
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