Stefan Bradl (15.): «Ich muss im Rennen punkten»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Nach zwei Nullern in den letzten zwei Rennen hat Stefan Bradl für den Barcelona-GP ein klares Ziel. «Ich muss die Ruhe bewahren und ins Ziel kommen», erkärte der Yamaha-Open-Class-Pilot.

Stefan Bradl gelang mit Platz 11 im FP4 ein recht ansehnliches Ergebnis, er fuhr eine Zeit von 1;42,460 min. Auch Platz 5 im Q2 kann sich sehen lassen, er bedeutet den 15. Startplatz.

Mit einer Zeit von 1:52,053 min im Q1 lag Bradl lange auf Platz 3, am Anfang hielt er mit 1:42,168 min sogar die Führung inne.

Auf Dani Pedrosa büsste Bradl im Q1 zwar 0,865 sec ein, aber auf Iannone nur 0,3 sec, Redding fuhr gelich schnell wie der deutsche Yamaha-Open-Class-Pilot.

Sergio Verbena, Crew-Chief von Bradl bei Athinà Forward Yamaha, trauerte dem entgangenen Open-Class-Sieg nach. «Dieser verflixte Barbera, er hat sich wieder bei Stefan angehängt. Der Bursche fährt nie eine Runde allein», wetterte der Italiener.

Tatsächlich landete Barbera auf Platz 3 – so wurde er bester Open-Pilot.

Elektronikchef Dirk Debus atmete auf. «Das ist das erste Mal, dass wir bei der Traction-Control eine gute Lösung gefunden haben. In Mugello war es eigentlich auch schon so», stellte der Chef von 2D-datarecording fest.

«Wir haben im FP4 noch etwas ausprobiert und haben dort einen weichen Hinterreifen genommen, um für Qualifying besser vorbereitet zu sein», schilderte Stefan Bradl. «Das ist uns eigentlich ganz gut gelungen. Wir haben mit der Schwingenlänge etwas probiert. In Mugello sind wir immer kürzer gegangen, hier in Barcelona gehen wir immer länger. Aber es hilft. Ich habe das Gefühl, dass wir jetzt weniger Stress am Vorderreifen haben. Gleichzeitig haben wir ein bisschen mehr Grip am Hinterreifen gefunden. Dadurch ist es mir leichter gefallen, schnell zu fahren. Ich bin die beiden Qualifying-Runden ganz allein gefahren. Das stimmt mich positiv. Von der Zeit her ist es gut. Bester Open-Fahrer wäre natürlich super gewesen. Das habe ich jetzt um 0,050 sec verpasst. Barbera war in der Quali-Runde ein paar Meter hinter mir... Aber das hilft jetzt nichts. Immerhin ist ein leichter Aufwärtstrend im Vergleich zum Freitag zu spüren. Mit der Startposition 15 müssen wir zufrieden sein. Jetzt müssen wir schauen, dass wir im Rennen am Sonntag punkten.»

Was traut sich Bradl im Rennen zu? Irgendeinen Platz zwischen 11 und 15? «Wir fahren vom 15. Platz weg. Ich muss schauen, dass ich in den ersten Runden ruhig bleibe, konzentriert bin und mich bemühe, ins Ziel zu kommen. Der Druck ist jetzt ein bisschen erhöht, wir haben nach sechs Rennen nur einen Punkt. Bei den letzten zwei Rennen bin ich durch Stürze ausgeschieden. Jetzt müssen wir wieder einmal einen Punkt machen.»

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