Aleix Espargaró: «Um Podestplätze und Siege kämpfen»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP

Obwohl Aleix Espargaró zuletzt strauchelte, ist der Spanier zuversichtlich, dass er mit dem Suzuki-Werksteam in Zukunft siegfähig sein wird.

«Ich muss glücklich sein, denn es ist nicht selbstverständlich, dass man in einem neuen Team schon nach wenigen Monaten so ein gutes Gefühl hat wie ich», freut Suzuki-Pilot Aleix Espargaró, der mit den Japanern 2015 bereits Höhen und Tiefen erlebte.

2014 trat der Spanier noch mit einer Open-Yamaha für das Forward-Team an, bevor er 2015 zum Suzuki-Werksfahrer wurde. «Im letzten Jahr fühlte ich mich nicht wie in einer Familie. In dieser Saison fühle ich mich bestens unterstützt und wie in einer zweiten Familie. Vor meiner ersten Fahrt mit der Suzuki beim Valencia-Test war ich sehr nervös», räumt der Spanier ein. «In Katar fühlte ich mich großartig. Ich bin zwar nicht mehr sehr jung, aber mit 25 liegt trotzdem noch viel vor mir.»

Bei seinem Heim-GP in Barcelona stand Aleix Espargaró mit der Suzuki GSX-RR auf der Pole-Position, doch im Rennen ging er leer aus. «Wir haben in diesem Jahr bereits gezeigt, dass wir viel Leidenschaft für dieses Projekt haben und an die Spitze wollen. Das Wochenende in Barcelona war unglaublich, doch nach dem Sturz war ich sehr verärgert, denn es wäre ein Platz weit vorne möglich gewesen. Doch bereits im ersten Jahr mit Suzuki auf der Pole vor Honda, Yamaha und Ducati zu stehen, mit meinem Teamkollegen auf Platz 2, machte uns alle sehr stolz. Das motiviert uns, weiter so hart zu arbeiten.»

Espargaró erlebte in Indianapolis einen herben Rückschlag, als es nur für den 14. Rang reichte. In Brünn zeigte er mit Platz 9 wieder eine solide Leistung. «Das ist erst der Anfang. Ich will in Zukunft um Podestplätze und Siege kämpfen. Ich denke, dass wir in den nächsten Rennen näher an die Spitze heranrücken und mehr Punkte sammeln können. Aus unterschiedlichen Gründen habe ich derzeit nicht die Punkte auf dem Konto, die wir verdient hätten. Ich will in die Top-8 vorrücken», erklärte Espargaró, der aktuell nur WM-Rang 12 belegt.

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