Danilo Petrucci (Pramac): «Noch nie so viele Anrufe»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Nach seinem ersten MotoGP-Platz in Silverstone stand das Telefon von Danilo Petrucci nicht mehr still. Nun will der Pramac-Ducati-Pilot auch im Trockenen für Aufsehen sorgen.

«Nach Silverstone hatte ich keine Zeit zu feiern, weil ich sehr viele Interviews geben musste und mein Telefon in der letzten Woche kaum stillstand. So viele Anrufe habe ich noch nie erhalten. Es war schwieriger, die Zeit nach Silverstone zu überleben als das Rennen», scherzte Pramac-Ducati-Pilot Danilo Petrucci nach seiner Ankunft in Misano.

«Doch es hat natürlich Spaß gemacht. In Silverstone hatte ich einen sehr guten Tag, davor war ich an diesem Wochenende im Trockenen nicht so schnell. Doch dann kam der Regen. Ich hatte zum ersten Mal die Möglichkeit, mit den Spitzenfahrern mitzuhalten. Ich fuhr ein gutes Rennen ohne Fehler. Ich war am Limit, aber ich konnte mich trotz der schwierigen Bedingungen auf dem Bike halten. Ich freue mich sehr über meinen ersten Podestplatz, doch nun will ich im Trockenen ein starkes Rennen zeigen.»

Dem WM-Achten ist jedoch bewusst, dass ein Podestplatz gegen die Werkspiloten im Trockenen fast unmöglich ist. «Ich weiß, dass ein Podestplatz im Trockenen oder überhaupt ein Top-5-Ergebnis nicht realistisch ist. Aber ich will nicht, dass nochmal jemand sagt: ‹Es regnet, nun könnte Petrucci schnell sein.› Ich will, dass sie auch an sonnigen Tagen sagen: ‹Heute könnte Petrucci stark sein.› Das ist nun mein Ziel.»

Im Kampf um WM-Rang 8 muss sich der Italiener nun gegen Piloten wie Pol Espargaró, Cal Crutchlow und Maverick Viñales behaupten. «Ich hatte Respekt davor, gegen die Jungs zu kämpfen, die um den WM-Titel fighten. Ich wollte keine Fehler machen. Doch es lief gut. Nun bin ich WM-Achter. Mein Ziel sind die Top-10 der Gesamtwertung. Im Moment sind aber Espargaró, Crutchlow und vielleicht auch Viñales etwas schneller als ich. Im Rennen bin ich aber manchmal schneller.»

Petrucci konnte in allen bisherigen zwölf Saisonrennen punkten. «18 Rennen sind lang, aber es ist natürlich mein Ziel, in jedem Rennen zu punkten. Am Anfang der Saison wollte ich unter die Top-15, dann waren die Top-10 die Vorgabe, nun sind es die ersten Acht. Das reicht für den Moment», lachte er.

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