Eugene Laverty: «Unglaubliche Fortschritte»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Eugene Laverty mit Dr. Xavier Mir

Eugene Laverty mit Dr. Xavier Mir

Beim Jerez-Test hatte sich Eugene Laverty nach einem Sturz über das Vorderrad schwer verletzt. Nun berichtete der Nordire von den Fortschritten seiner Genesung.

Ducati-Neuling Eugene Laverty aus dem Team Power Electronics Aspar hatte beim Jerez-Test in Kurve 7 die Front verloren und sich bei seinem Sturz den linken Unterarm direkt am Handgelenk gebrochen. Im Anschluss wurde Laverty in der Universitätsklinik Quirón Dexeus von Dr. Xavier Mir und seinem Team operiert.

Ein 3D-Scan förderte in Barcelona noch weitreichendere Schäden zu Tage. Neben dem Bruch der Speiche wurden auch ein Riss der linken Elle nahe des Handgelenks, ein kleiner Bruch des ersten Brustwirbels und ein Bruch in der ausgekugelten rechten Schulter festgestellt. Bei seiner Hochzeit mit Pippa Morson musste der 29-Jährige noch einen Gips tragen.

Nun berichtet Laverty über seinen Genesungsprozess. «Der Sturz ist fast drei Wochen her. Ich mache gute Fortschritte. Eine Woche nach der Operation gab es noch keine wesentlichen Verbesserungen, da sich mein Körper erst vom Aufprall auf die Mauer aus Reifen erholen musste. Nun fühlt sich mein Handgelenk okay an, Dr. Mir hat einen fantastischen Job gemacht. Am letzten Donnerstag nahm er den Gips ab und zog die Fäden, also konnte ich die Physiotherapie aufnehmen. Dr. Mir war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich bin es auch, weil es erst drei Wochen her ist, aber die Fortschritte unglaublich sind. Wir sind während meiner Physiotherapie weiter in Kontakt, obwohl es nun keinen Grund für weitere Behandlungen in Barcelona mehr geben sollte», erklärte der Nordire.

«Die anderen kleineren Verletzungen in meiner rechten Schulter, im Nacken und am Rücken fühlen sich viel besser an, aber es braucht noch Zeit. Nun erhalte ich hier in Monaco Physiotherapie für mein Handgelenk und die Schulter, um die Beweglichkeit wiederherzustellen. Es sind kleine Übungen, damit ich keine Muskelkraft oder Beweglichkeit verliere. Nach dem Sturz sagte ich, dass die Genesungszeit sechs Wochen betragen wird. Wir sind nun bei der Hälfte. Ich bin zuversichtlich, dass ich in wenigen Wochen fit sein werde. Ich plane, am Donnerstag wieder mit meinem Cardio-Training zu beginnen. Nur mein Krafttraining werde ich anpassen müssen. Joggen kann ich bisher noch nicht, weil meine Schulter mir dabei Unbehagen bereitet.»

Laverty ist überzeugt, dass er bis zum ersten Vorsaison-Test Anfang Februar in Sepang wieder völlig fit sein wird. «Ich muss geduldig sein und nicht zu früh zu viel machen, aber als Rennfahrer ist das nie einfach», betont er. «Am Morgen schmerzt mein Kopf noch immer etwas und der Nacken ist steif. Das ist normal nach so einem heftigen Sturz, aber normalerweise hört es nach einem Monat langsam auf. Daher werde ich in einer Woche sicher den nächsten Schritt machen können.»

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