Jorge Lorenzo: «Glaube nicht an Prognosen»

Von Ivo Schützbach
MotoGP
Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo

Weltmeister Jorge Lorenzo ist davon überzeugt, dass erst nach den Testfahrten in Sepang und Australien einzuschätzen ist, wie sich die Regeländerungen auf die MotoGP-Saison 2016 auswirken werden.

Honda hatte vor der Winterpause große Probleme mit der Elektronik, Ducati kam sehr gut zurecht. Ist schon vorauszusagen, ob Iannone, Dovizioso oder Redding 2016 näher an euch dran sein werden? «Ich glaube nicht an diese Prognosen», stellte Yamaha-Star Jorge Lorenzo fest.

«Wir haben alle zusammen in Valencia getestet, dort waren die Honda-Fahrer sehr schlagkräftig auf Platz 1 und 3. Es sieht so aus, als hätten sie Probleme, doch wir werden sie vielleicht auch haben, wenn wir in Sepang erneut mit der neuen Elektronik arbeiten», ist dem Mallorquiner bewusst.

Ab dem 1. Februar testen die MotoGP-Piloten in Sepang. Derzeit sind bereits die Testfahrer von Ducati, Honda und Yamaha auf dem Sepang International Circuit unterwegs. 2016 wird Michelin neuer Einheitsreifen-Lieferant der MotoGP-Klasse und alle Teams müssen neben der Hardware nun auch die Software von Magneti Marelli verwenden. Nach den ersten Testfahrten gab es Beschwerden, denn die Elektronik ist ein technischer Rückschritt und die Michelin-Vorderreifen verursachten einige Stürze.

«Mit der Einheits-ECU wird es schwer sein, schnell wieder auf das bisherige Level zu kommen, deshalb werden wir alle etwas langsamer sein. Auch Suzuki scheint sehr stark zu sein, bei Ducati hatten wir nicht alle Informationen, welche Komponenten sie eingesetzt haben. Erst nach den Tests in Sepang und Australien werden wir mehr wissen. Ich bin sehr aufgeregt und freue mich, so schnell wie möglich wieder fahren zu können», erklärte Lorenzo.

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